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Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

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Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Admin am Fr Jun 10, 2011 10:15 pm

Glaubt man einem Bericht des Magazins „Focus“, so befürchtet der Vatikan in der Bundesrepublik Deutschland eine drohende Kirchenspaltung. Dies gehe, so der „Focus“ aus einem inoffiziellen Dokument hervor, das derzeit an der römischen Kurie im Umlauf sei. Das Dokument spreche von einer „konspirativen Hierarchie“ innerhalb der deutschen Kirche, die die den Papst im Vorfeld seines Deutschlandbesuches bewusst „in die Enge“ drängen wolle.

Quelle und mehr: kathnews

Was denkt Ihr darüber?
Zeitungs-Ente, um zu spalten? Übertriebener Blödsinn?
Ist was dran? Wenn ja, wieso?

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Sorriso am Fr Jun 10, 2011 10:35 pm

Ja, Petra, ich denke da ist schon was dran und sofort fällt mir die Bibelstelle von den "Zeichen der Zeit" ein und den Aufruf, sie zu beobachten und sie zu deuten.
Ich denke das geht schon lange so untergründig vor sich, es hat schon Jahren angefangen, aber nicht nur in Deutschland, auch Italien ist darin betroffen, wenn auch nicht so akut, bis jetzt.
In erster Linie denke ich, dass es sich um eine ganz persönliche Rache an Joseph Ratzinger handelt und das habe ich einem Dokument entnommen, als er noch Erzbischof von München/Freising war.
Schon da ist er schon vielen Priestern auf die Leitung gefallen, als er ganz unverblümt das Zölibat verteidigte.
Dann ist er nach Rom gegangen und in ein Amt wo er mehr eingreifen konnte als heute. Scheint widersprüchlich, ist aber so, weil er heute nicht mehr direkt eingreifen kann, sondern ist auf die Meinung zu vieler angewiesen.
Damit wird natürlich die ganze Kirche getroffen.
Das ist das Eine. Das andere und schlimmere, es sind heute die Laien die den Glauben in die kirchliche Hierarchie zurückbringen müssen.
Evangelisieren liegt heute bei uns, wenige Priester oder Bischöfe ausgeschlossen.
Doch wie auch immer, ich denke dass der Papst das genau weiß und wie auch immer können diese viel planen, aber sie rechnen nicht mit dem Wirken des Heiligen Geistes und unserem Gebet.
Ich kann mir gut vorstellen, dass sowas geplant ist, aber ob es gelingt, dass ist eine andere Sache.

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Admin am Fr Jun 10, 2011 10:40 pm

Danke Sorriso.

Heute zu müde, um ausführlich zu antworten.
Ich denke auch, das da etwas dran ist und ganz ehrlich gesagt, gibt es die Kirchenspaltung ja bereits. Sie wurde nur noch nicht "formell vollzogen".
Warum ich das denke und woran ich das festmache, hole ich nach.

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Ester am Fr Jun 10, 2011 11:49 pm

Also die Sache ist doch ganz einfach.
Die Spaltung ist schon längst da. Das sie noch nicht Gestalt geworden ist liegt an 2 Dingen zum einen an einem sehr weltlichen der folgende Namen hat "Peterspfennig" und Milliardenspenden der deutschen Katholiken an Adveniat, Missio, Misereor und wie das alles heißt.
Es ist halt so, dass derjenigen die nach dem Beispiel er heiligen Nikolaus von der Flüe leben, sehr wenige sind.
(ich meine das also durchaus nicht negativ).
Der andere Grund ist folgender:
Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen / und den glimmenden Docht nicht auslöschen, / bis er dem Recht zum Sieg verholfen hat.
21 Und auf seinen Namen werden die Völker ihre Hoffnung setzen.

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Hannah am Sa Jun 11, 2011 8:12 am

Kirchenspaltung ist latent immer vorhanden. Man sollte da nicht zu sehr
darauf einsteigen.
Je mehr man das wichtig nimmt, um so mehr Anreiz finden die, die sich vom Papst los sagen.
Gott führt seine Herde selbst, wenn Geistliche umfallen.
Wer Jesus wirklich liebt, wird von Jesus, dem Vater,und dem Hl.Geist geführt. Das ist das einzig sichere Zeichen von echter Kirche, die nie vergehen wird.

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Admin am So Jun 12, 2011 7:57 pm

Ich bin zwar heute noch müder als am Freitag, aber werd mich mal an einem etwas ausführlicheren Beitrag heranwagen.

Zum Beginn: Bin und war nie ein grosser Freund von allzu sensationsheischenden Verschwörungstheorien, wonach der Beitrag, den ich zu Anfang des Threads verlinkt hatte, auf den ersten Blick aussieht.

Aber an der Kirchenspaltung ist etwas dran.
Beispiel: Es wird, mit dem Argument, eine Spaltung verhindern zu wollen, in grossen Rahmen versucht, "konservative" papstreue Katholiken, die eine Liebe zu Kirche haben, ernsthaft in der Nachfolge. missionarisch also katholisch sind aus den Pfarreien fernzuhalten oder weg zu ekeln, wofür man sich aller nur erdenklichen Mittel bedient, und sei es, die Kirche einer Pfarrei, die Zentrum, Versammlungsort und Heimat geistlicher Gemeinschaften ist, auf bürokratischem Wege als baufällig und daher abzureissen zu erklären.
Weitere konkrete Beispiel will ich hier aus Gründen der Verschwiegenheit nicht bringen, aber es gibt deren reichlich.
Tatsache: Es ist in den Ortskirchen hierzulande sehr unerwünscht, katholisch zu sein. Man gibt sich liberal, und der Papst ist weit weg.
Der Verdacht liegt nahe, dass man es darauf anlegt, so etwas wie eine deutsche Nationalkirche zu etablieren, die ihren eigenen Weg geht.

Die de facto Kirchenspaltung ist ein Problem, das schon seit längerem besteht und hat seine Wurzeln in der Königsteiner Erklärung, jener Erklärung der deutschen Bischöfe, die die Autorität des Papstes zu Gunsten einer freien Gewissensentscheidung untergräbt.
Nun, wir sehen, wie die Gläubigen, Theologen und auch viele Bischöfe, ihr Gewissen fleissig gebrauchen, so fleissig, dass das, was der Papst da im fernen Rom sagt, vollkommen egal ist.

Was mitunter Blüten treibt wie den Streit Mitte der neunziger Jahre über die Schwangerenkonfliktberatung, diverse vermurkste Liturgien, das meist vollkommene Fehlen der Glaubenspraxis in gewöhnlichen Pfarreien, keine Berufungen, weil es kaum mehr Familien gibt, in denen der Glaube ohne Abstriche weitergegeben wird und weil man darauf verzichtet, Kinder zu bekommen. Man hat ja ein freies Gewissen.

Wir haben einen festen Verbandskatholizismus, bzw wir hatten ihn. Das einzige, was von diesem Verbandskatholizismus geblieben ist, ist das ZdK, das sich bisweilen in Anfällen von Selbstüberschätzung recht munter, weil es ja das freie Gewissen gibt, an der "Weg von Rom" Bewegung beteiligt.

Die Kirche hier hat aufgegeben, missionarisch zu sein. Die Kirche verzichtet aus Angst vor gesellschaftlicher Kritik gegen das freie Gewissen zu handeln, auf Verkündigung und klare, eindeutige Katechese. Die Kirche hat den Vater verlassen und das eigene Gewissen über alles gestellt, ein Gewissen, das sich am eigenen Willen orientiert und nicht am Willen des Vaters.

Ich zähle mich zu der Sorte Katholiken, die eine klare eindeutige Katechese wünschen, die erwarten, dass die Kirche ihnen bei der ernsthaften Nachfolge Christi hilft. Ich zähle mich zu der Sorte Katholiken, die dem Vater gehorsam sein will und das Gewissen am Gehorsam orientiert, weil Gott der Vater ist. Ich zähle mich zu der Sorte Katholiken, die erkannt hat, dass die Verkündigung des Evangeliums vorzügliche Aufgabe der Kirche ist, die Verkündigung der Rettung durch Christus.

Aber einzige, wofür mich die meisten meiner Mitbrüder halten, ist: stockkonsverativ, reaktionär und daher nicht überall gerne gesehen, weil angeblich spaltend.
Jedoch zumindest reichlich seltsam.

An der Spaltung, die längst existiert, und tatsächlich schon einige papsttreue, an der Nachfolge ernsthaft interessierte Katholiken aus diversen Pfarreien fliegen liess, sind aber weder die "Konservativen" noch meine Gemeinschaft und ich schuld.

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Sorriso am So Jun 12, 2011 8:15 pm

Die Charakterzüge eines jeden Landes spiegeln sich auch in Kirche wieder.
In Deutschland ist es der Hochmut,
in Italien die Träge.
In Deutschland spaltet sie sich, in Italien schläft sie ein.

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Hannah am So Jun 12, 2011 8:36 pm

Jo so isses auch in Österreich, nur das Italien auch noch includiert ist.
Hinaus gestossen werden, so schlimm es klingt, für mich ist es ein Segen, denn von Gott geführt zu werden ist wesentlich fruchtbringender und auch befreiender, zeugnisreicher anregend Gott zu verkünden, einfach Leben erfüllender. Nicht umsonst sagt Jesus :"Selig seid ihr, wenn man euch aus den Synagogen stößt (hier, aus den Pfarren stösst)
Wir dürfen dann wirklich den "Sand" von den Schuhen schütteln und weiter ziehen unter Gottes Führung. Darum wird immer Kirche da sein, wo wir durch Gott auch Kirche sind. Die Kirche wird genau deshalb nie untergehen.

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Ester am So Jun 12, 2011 11:57 pm

Also die Situation kennen wir, aber ........................
Wir können nicht einfach den Sand von den Füßen schütteln und uns einen andere Gemeinde suchen, weil wir eben katholisch sind und katholisch ist eben überall.
Und zum katholisch sein gehört auch die sichtbare, verfasste, hierarchisch geordnete Kirche mitsamt den ganzen Ämtern und dem ganzen Kram.
Was mich auch irritiert ist, warum das ausgerechnet jetzt hochkocht und dem Matussek traue ich nicht, obwohl das, was er sagt allererste Sahne ist.
Ein ähnliches Problem wie eine gewisse Dame über die wir es auch schon hatten.
Die Frage die sich immer stellt ist "Qui bono?" (wem nutzt es?)

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Admin am Mo Jun 13, 2011 12:11 am

Ester, ich teile Deine Bedenken ein bisschen, aber eben nur ein bisschen, nämlich dahingehend, vor einem gewissen Hang zum Katastrophismus zu warnen.
Sehen wir die Sache also nüchtern.

Tatasache ist, dass es eine sehr grosse Lagerbildung in unserer Kirche gibt und Tatsache ist auch, dass diese Lagerbildung zu dem führt, was ich anhand einiger angedeuteten persönlichen Beispiele beschrieb.

Wobei das mit der Lagerbildung, das muss ich der Ehrlichkeit noch hinzufügen, nicht alleine die Schuld der Liberalen ist.

Irgendwie scheinen bei der ganzen Sache gewisse Eitelkeiten und der Anspruch der jeweils eigenen "Rechtgläubigkeit" eine Rolle zu spielen.

Nun, wir haben unsere Bischöfe. Manche sind liberal, manche lau, manche widersprechen sogar der Lehre der Kirche.
Wir haben Gläubige, die schlecht katechetisiert sind und die ihren Glauben nicht praktizieren u.a. weil es eben Bischöfe und Priester gibt, die lau sind und sogar der Lehre der Kirche und dem Papst widersprechen.

Und das ist schon ein Problem.


Zuletzt von Petra am Mo Jun 13, 2011 12:19 am bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Ester am Mo Jun 13, 2011 12:17 am

Stimme dir zu und könnte ein Buch drüber schreiben mit den "persönlichen Beispielen" manche echt hannebüchern.............
Ich könnte auch berichten über die Gespräche mit "hohen Tieren" und das Erstaunen darüber wie klar die die Dinge sehen und die bange Frage "ist es nun Bösartigkeit oder einfach Unwissenheit"
Manchmal ist es mir, als habe ich einen Zipfel des Problems, der einfach in einer Verwechselung von Kultur und Glaube besteht.
Wobei ich viel von Kultur halte, weil der eigenen Glauben halt auch Stützen und Bilder braucht und so eine Kultur sowas wie das Pflaster auf dem Weg mitsamt den Wegweisern ist.

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Hannah am Mo Jun 13, 2011 7:18 am

Liebe Ester,
sich von Gott führen lassen bedeutet nicht: keine Kirche als Institution zu brauchen. Aber ausgestossen zu werden, aus der Pfarrei, heißt nicht, deswegen vor den "Ämtern" buckeln zu müssen, sich Zehen und Fersen zu kürzen um in den falschen Schuh zu passen. Es bedeutet eben wirklich den Sand von den Schuhen zu schütteln und Gott zu folgen.
Das tat Jesus auch als man ihn aus den Synagogen stieß, er folgte seinem Vater bis ans Kreuz und erlöste die ganze Schöpfung in dem er allem die Vergebung gewehrte. Das ist kein freikirchliches Denken, sondern mit Gott auf den krummen Wegen der Kirche gerade im Gehorsam gehen zu müssen. Schließlich ist jeder Getaufte Christ mit dem Dreifaltigen Gott in erster Linie Kirche. Sind wir im Gehorsam, im Ausgestossensein von Pfarre auch verlassen, so bildet Gott mit den SEINEN die KIRCHE NEU, Die Kirche bleibt aus diesem Grund ewig bestehen. Darum : Selig seid ihr, wen man euch um meines Namens Willen, aus den Synagogen stösst. Gott führt seine Kirche, das mussuns immer bewusst sein, wenn wir uns über Geistliche beklagen.

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Ester am Mo Jun 13, 2011 2:09 pm

Ja es wird langsam deutlich was für eine große Heilige die Elisabeth von Thürignen war, die sich zum einen diesen unmöglichen Menschen zum Seelenführer erkoren hat, und es dann im Gehorsam zur Heiligen geschaft hat.

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Sorriso am Mo Jun 13, 2011 3:01 pm

Schließlich ist jeder Getaufte Christ mit dem Dreifaltigen Gott in erster Linie Kirche

Hannah, so geschrieben ist das nicht so richtig.
Sagen wir mal: jeder der auf die Dreieinigkeit getauft ist, ist Christ, aber nicht Kirche.
Smile

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Ester am Mo Jun 13, 2011 4:08 pm

Also die Sache ist die, dass die Eucharistie die Kirche aufbaut, wir als getaufte also dann Kirche bilden, wenn wir an der Eucharistie teilnehmen, was streng gesehen nicht bedeutet zur Kommunion zu gehen.
Eucharistie kann nur (katholisch gesehen , ich weiß Rosi) gefeiert werden wenn da ein gültig geweihter Priester tut was er soll.
Und gültig geweiht wird er nur, wenn da ein Bischof in der apostolischen Sukzesion stehend auch tut was er soll.
Wobei in diesem post sich der Terminus "tun was er soll" nicht auf den persönlichen Lebenswandel und die Rechtgläubigkeit der Predigt bezihet.
Damit ist recht betrachtet das ganze Drama aufgezeigt.

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Sorriso am Mo Jun 13, 2011 4:39 pm

Ich finde es kein Drama, ein Drama ist was viele da tun.
Sonst waere es wirklich herrlich. Ach je, ueberall wo der
Mensch nicht nur Mensch sein will oder darf, geht es ueber
kurz oder lang schief.

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Hannah am Mo Jun 13, 2011 6:38 pm


Sorriso schrieb:Hannah, so geschrieben ist das nicht so richtig.
Sagen wir mal: jeder der auf die Dreieinigkeit getauft ist, ist Christ, aber nicht Kirche.Smile

Aha, ich bilde mir ein irgendwo habe ich das bei einer schriftlichen Aussage von P.B.XVI gelesen. Aber wenn ich mich wirklich irre, lass ich mich gerne belehren. Allerdings wenn ich so, wie Du es meinst, erst einmal Christ bin, dann sind mehrere Christen eben Kirche, sprich Gemeinschaft.
Man spricht ja auch von "Hauskirche" und meint die christliche Familie.

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Sorriso am Mo Jun 13, 2011 7:53 pm

Ich meine die katholische Kirche, Hannah, und wie sie entstanden ist,
wirst Du Dich ja wohl erinnern.
Wie die Hierarchie entstanden ist ja auch, deswegen möchte ich auch keine Katechese machen.
Die Hauskirche ist nicht damit zu vergleichen, sie ist, weil der Grund dafuer da ist, die Kirche.
Alleine wäre sie ein christlicher Treffpunkt, immer schön, aber nicht mit der Kirche zu vergleichen.
Wenn Du die Aussage von Benedikt XVI findest, würde ich sie auch gern mit Dir teilen, Hannah.












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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Hannah am Mo Jun 13, 2011 10:10 pm

Ich weiß sicher wie die Kirche entstanden ist und hab auch keine Zweifel darüber.
Aber wenn in den Pfarren Mitglieder als "Persona non grata" bezeichnet werden, dann bleibt denen nichts anderes über, als in Gott Halt zu finden,
da sie aber nicht exkommuniziert sind, zählen sie dennoch zur Kirche auch wenn man sie nicht in der Pfarre duldet. Bei soviel Dummheit seitens der Pfarre, bleibt nichts anderes übrig, als sich vom Dreifaltigen Gott (in Seiner Gemeinschaft) kirchlich zu fühlen. Das ist noch ein Glück, denn dann stirbt Kirche/Christentum nicht aus.
Kirchenaustritte en mass aber, können der Organisation "Kirche" sehr wohl schaden.

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Sorriso am Mo Jun 13, 2011 10:14 pm

Hannah, ich glaube nicht, dass sie der Organisation schadet, denn die ist nicht lebendig.
Innerhalb dieser menschlichen Organisation gibt es aber den leibhaftigen Christus in der Hl. Eucharistie und ihm würde schaden weil er auf jeden Einzelnen wartet um sich hinzugeben, aus reiner Liebe und Gnade.

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Hannah am Mo Jun 13, 2011 10:26 pm

Dafür bekommst Du grün liebe Karin

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von SisterAct am Mo Jun 13, 2011 11:20 pm

Herr, fange bei mir an
Herr, erwecke deine Kirche
und fange bei mir an.
Herr, baue deine Gemeinde
und fange bei mir an.
Herr, lass Frieden und Gotteserkenntnis
überall auf Erden kommen
und fange bei mir an.
Herr, bringe deine Liebe und Wahrheit
zu allen Menschen
uns fange bei mir an.

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Hannah am Di Jun 14, 2011 7:57 am

Danke Sister-Act
Genau das meine ich. Christus muss mit jedem Einzelnen verbunden sein,
damit Kirche überhaupt sein kann.
Das Wort "muss" meint die Liebe Christi, die sich nach uns Menschen sehnt und uns die Gnade schenkt,
durch IHN untereinander verbunden zu sein.
Jeder bewusste Christ ist auch im aufmerksamen "Braut-Verhältnis", dem Bräutigam Jesus Christus gegenüber.
Darum meine ich, dass,
das im Sinne von "Kirche sein" wichtig ist.

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Adelfos am Mi Jun 22, 2011 5:01 am

Vatikanradio 21-06-2011


Kardinal Kasper: „Kirchenspaltung in Deutschland? Undenkbar“
Die
katholische Kirche in Deutschland steht keineswegs vor einer Spaltung.
Das denkt der emeritierte deutsche Kurienkardinal Walter Kasper. Der
ehemalige Präsident des Päpstlichen Einheitsrates äußerte sich zu
Veröffentlichungen in Zeitungen und im Internet der vergangenen Wochen,
die eine solche mögliche Spaltung thematisierten. Zum einen
unterscheiden sich die kritisch denkenden Gruppen untereinander sehr
stark, analysiert der Kardinal in einem Beitrag für die Beilage „Christ
und Welt“ der Wochenzeitung „Die Zeit“. Zum anderen würde eine Spaltung
„einen oder mehrere Bischöfe voraussetzen, die mitmachen. Dies hält
Kasper für „völlig undenkbar“.
Hier mehr in Text und Ton

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Rosi am Do Jun 23, 2011 1:02 pm

Hannah schrieb:Dafür bekommst Du grün liebe Karin


was bedeutet das eigentlich grün ? Ich stehe auf den Schlauch.

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Admin am Do Jun 23, 2011 3:04 pm

Liebe Rosi,

hier findest Du des Rätsels Lösung.

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Sorriso am Do Jun 23, 2011 8:07 pm

Rosi schrieb:
Hannah schrieb:Dafür bekommst Du grün liebe Karin


was bedeutet das eigentlich grün ? Ich stehe auf den Schlauch.


offtopic
Sie hat mir Spinat geschickt, die liebe! Wink
Frisch, knackig und grün.
Laughing
offtopic

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von hermannpe am Mi Nov 30, 2011 7:33 am

Da ich in einem meiner Beiträge Kardinal Schönborn kritisiert habe, fühle ich mich verpflichtet, ihn dort besonders hervor zu heben, wo er Mut und Wahrheitsliebe in besonderer Weise gezeigt hat:
Ich bringe ein Zitat aus der unten verlinkten Seite:
"Ich möchte Euch eine Sache sagen, die ich im Herzen trage. Ich denke, es ist ein Wort des Heiligen Geistes, das ich sagen muß. Welche ist die Schuld Europas? Die Schuld Europas, die Hauptschuld, ist das Nein zum Leben. Vor einigen Tagen habe ich im österreichischen Fernsehen auf die Frage eines Journalisten geantwortet: "Europa hat dreimal Nein zu seiner eigenen Zukunft gesagt." Das erste Mal im Jahre 1968 - wir feiern jetzt 40 Jahre - durch das Ablehnen von Humanae vitae. Das zweite Mal im Jahre 1975, als die Abtreibungsgesetze Europa überschwemmt haben. Das dritte Mal zur Zukunft und zum Leben. Gerade gestern habe ich aus Österreich die Nachricht bekommen, daß die Regierung der homosexuellen "Ehe" zugestimmt hat, auch in Österreich: das ist das dritte Nein. Und dies ist nicht zuerst eine moralische Sache, sondern eine Frage der Gegebenheiten, der Fakten: Europa ist im Begriff zu sterben, da es Nein zum Leben gesagt hat.

Es gibt in meinem Herzen folgendes zu sagen: gerade dies ist der Ort, wo Jesus uns gesagt hat, daß wir die Vergebung unserer Sünden empfangen, denn ich denke, daß dies auch eine Sünde von uns Bischöfen ist, auch wenn niemand von uns im Jahre 1968 Bischof war. Heute haben in Deutschland (bei) 100 Eltern 64 Kinder und 44 Enkelkinder: das bedeutet, daß in einer Generation die deutsche Bevölkerung - ohne Einwanderung - sich halbiert. Wir haben "Nein" gesagt zu Humanae vitae. Wir waren nicht Bischöfe, aber es waren unsere Mitbrüder. Wir haben nicht den Mut gehabt, ein klares "Ja" zu Humanae vitae zu sagen. Es gibt Ausnahmen: der damalige Kardinal von Berlin, Kardinal Bengsch (Anmerkung: hier wandte sich der Prediger an Joachim Kardinal Meisner: "Nicht Du, aber Dein Vorgänger; Du hast es dann im Jahre 2001 gesagt.") Er hatte einen Text für die Deutsche Bischofskonferenz vorbereitet, einen Text, der ein prophetischer Text war. Dieser Text ist verschwunden, und erschienen ist die "Königsteiner Erklärung", die die Katholische Kirche in Deutschland geschwächt hat, das Ja zum Leben zu sagen.

Es gab noch eine andere Ausnahme in Krakau: eine Gruppe von Theologen unter der Leitung des Erzbischofs und Kardinals von Krakau, des vielgeliebten Papstes Johannes Paul II., hat ein "Memorandum" geschrieben und diesen Text Papst Paul VI. geschickt. Ich denke, daß dieses Zeugnis eines Bischofs der Märtyrerkirche, der schweigenden Kirche, mehr Gewicht hatte als all die Expertisen (Gutachten), die Papst Paul VI. erstellen hat lassen über dieses Thema, und daß ihn diese mutige Entscheidung hat treffen lassen, wegen der er dann in einer schlimmen Einsamkeit geblieben ist. Dieser Text aus Krakau - auch wenn ich keinen historischen Beweis habe, bin ich mir innerlich sicher - hat geholfen, Paul VI. den Mut zu geben, Humanae vitae zu schreiben."

http://www.internetpfarre.de/blog/archives/193-KARDINAL-SCHOENBORN-SUENDHAFTE-MARIATROSTER-ERKLAERUNG-UND-KOENIGSTEINER-ERKLAERUNG-ERGINGEN-AUS-FEIGHEIT.html

In dieser Situation hat sich Kardinal Schönborn bewährt, es wäre schön, wenn sich auch andere Bischöfe zu diesem Mut und dieser Wahrheitsliebe aufraffen könnten.

Herzliche Grüße
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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Ester am Mi Nov 30, 2011 8:47 am

Ja, da hat der Kardinal Schönborn recht. Obwohl ich mich, was die Sache mit dem Kardinal Bengsch und seinem Text angeht (die ich auch kenne) immer frage, "was waren das damals für Bischöfe?" "Können die nicht selber denken? Und wenn sie es nicht konnten "Hätten sie sich von dem Paper des Kardinal Bengsch überzeugen lassen?"

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von hermannpe am Mi Nov 30, 2011 11:22 am

Ester schrieb:Ja da hat der Kardinal Schönborn recht. Obwohl ich mich, was die Sache mit dem Kardinal Bengsch und seinem Text angeht (die ich auch kenne) immer frage, "was waren das damals für Bischöfe?" "Können die nicht selber denken? Und wenn sie es nicht konnten "Hätten sie sich von dem Paper des Kardinal Bengsch überzeugen lassen?"

Zustimmung zu "Humae vitae" gab es schon früher, z. B. durch Theologen aus Krakau, wo der spätere Papst Johannes Paul II. der Verantwortliche war.
Der Text ist hier erreichbar.

lG hermannpe

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Hannah am Mi Nov 30, 2011 1:14 pm

Danke für den Text.
Ein Glück, dass dieser Text unter JP.II schon vorher existierte.
Eigentlich haben unsere Bischöfe schon einen recht schwachen Begriff von Liebe, dem Hl.Geist.
Aber wir müssen sie alle annehmen lernen, dadurch erlernen wir was Liebe in unserem Alltag wirklich bedeutet.
Keine Forderungen stellen, sondern barmherzig bleiben. Mir fällt das allerdings absolut schwer. Doch bete ich um diese Gnade, mich nicht mehr von Schwachheiten erschüttern zu lassen.

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Admin am Mi Nov 30, 2011 7:59 pm

Lieber Hermann,

danke für den wertvollen Link, den ich mir abspeichern und ausserdem in die Diskussion über Humanae Vitae kopieren werde.

Nun, das Problem ist primär nicht die Einstellung zur kirchlichen Ehepastoral, das Problem ist meiner Meinung nach der fehlende Gehorsam gegenüber dem Papst und der Lehrmeinung der Kirche.

Jetzt frage ich mich:
Wie ist es möglich, trotz der Lauheit vieler Bischöfe, trotz des offensichtlichen Ungehorsams, trotz der mangelnden Gemeinschaft mit Rom den Leuten zu verklickern, dass die kirchliche Lehre, wahr, weise und gut ist?

Meiner Meinung nach ist das grosse Problem das der mangelnden Einheit innerhalb der Kirche.
Wenn wir nicht eins sind, wie soll die Welt glauben?

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Sorriso am Mi Nov 30, 2011 8:30 pm

Ich frage mich schon lange, worin das Problem innerhalb der Kirche liegt.
Und die Antwort die ich bis jetzt gefunden habe ist: "Innerhalb".
Genau das was der Papst jetzt tut, eben die Seminare umzustrukturieren,
eine lebendigere Gemeinschaft der Priester untereinander aus verschiedenen Gemeinden zu schaffen, das alles wird erst später seine Früchte tragen.
Doch die Priester, die Bischöfe, all jene die da im Vatikan rumhocken auch ohne festen Platz: raus, geht raus und evangelsiert. Rennt euch Löcher in die Schuhe, macht einen Kommunikationskurs, redet mit den Obdachlosen, redet mit den Menschen, werdet mehr Mensch und weniger Hoher Priester, sondern einfacher Priester. Lasst es euch gut gehn, aber nicht zu gut.
Lernt von Jesus. Das Einssein kommt nur unter dem Kreuz zu Stande, ob ich das kniend erreiche, oder dasselbe auf dem Buckel trage, spielt keine Rolle. Doch die Kirche soll nicht Einssein in ihrer Institution, sondern in Christus, der die Kirche ist.
In aller Liebe würde ich die meisten gerne beiseite nehmen und sie kräftig schütteln. Sehr kräftig.

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von hermannpe am So Jan 22, 2012 6:35 pm

Wenn man sich in Foren umsieht, die sich mit Glauben bzw. mit der katholischen Kirche befassen, bekommt man es mit einer Vielzahl von Usern zu tun, die sich als kritische Katholiken bezeichnen, die aber fast mit jeder Wortmeldung beweisen, dass sie vom katholischen Glauben kaum je etwas gehört haben.
Reformen, die empfohlen werden, bedeuten eine Protestantisierung der katholischen Kirche, d. h., gewünscht wird nicht eine Rückkehrökumene der Protestanten, sondern eine Nachholökumene der Katholiken.
Zu den geleugneten Dogmen gehört daher das Unfehlbarkeitsdogma bei Verkündigungen ex kathedra und in der Glaubens- und Sittenlehre.
Gleichzeitig bemüht sich aber jeder, den anderen Usern seine Überzeugung aufzudrängen, als wäre er selbst der einzige Unfehlbare auf unserer Erde.

Die Frage ist, haben wir die Seelenführer, die wir verdienen, oder sind es die amtlichen Seelenführer, die ihre Schäfchen vernachlässigen, weil sie ihnen gleichgültig geworden sind?

Oder trifft beides zusammen: Die Seelenführer hatten Wichtigeres zu tun als den Religionsunterricht zu kontrollieren und für gute Verkündigung in den Predigten zu sorgen, und das Kirchenvolk weigerte sich, der Pflicht zur Weiterbildung auch in religiösen Belangen nachzukommen?

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Re: Droht Deutschland eine Kirchenspaltung?

Beitrag von Ester am So Jan 22, 2012 7:03 pm

Ich denke es ist das verkehrt verstandene Konzil.
das ja eigentlich den Laien schwere Lasten auferlegt, also auch die sich nicht Sonntags einfach in der Predigt sagen zu lassen was man darf udn was nicht, sondern sie dazu verpflichtet sich selber um den Glauben und das Wachsen in Selbigem zu bekümmern.
Aber bei allen Beteiligten ist angekommen: All das, was Disziplin heißt, ist nur unnötige last, man durfte früher alles mögliche (Pomiskuität und schlechte Bücher lesen z.B.) nicht und heutzutage muss man noch nicht mal mehr in die Kirche gehen.
Wobei, Cayena hat das irgendwo geschrieben, das mit dem sich sagen lassen, was man darf und was nicht auch zu komischen Sachen geführt hat, das die Oma einem einen hässlichen Bund an den Rock genäht hat (weil der zu kurz war) und man rumlaufen musste wie Aschenputtel persönlich.
Tja und dann ist das passiert was ich in meiner Studentenzeit ungeheuer oft durchexerziert habe (schäm).
Die die eine Affinität zum Glauben hatten das waren die braven, netten, naiven, die die das Gute für die Leute wollten und denen hat man deshalb total easy klarmachen können das Abtreibung z.B. doch was gutes sei.
In dieser wilden Zeit wo jede Autorität unter Generalverdacht stand hat die Autorität komplett versagt.
Es fehlte und fehlt immer noch, komplett das was Ullrich Filler 'katholische Verblüffungsresistenz' nennt.
Also wenn wer in anklagendem Ton sagt "Die Kirche ist undemokratisch" dann verrenken sich die meisten um zu zeigen, dass die Kirche doch demokratisch ist, anstatt zu sagen "Klar ist sie hierarchisch und undemokratisch, ist ja auch was göttliches"

Liebe Ester, ich habe ein Wort Deines Postings durch ein etwas Forentauglicheres ersetzt.
Nix für ungut, aber wir sollten schon auf ein gewisses Niveau achten, was die Ausdrucksweise angeht, besonders im Bezug auf die Sexualität.

Smile

Ester
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