Anzeichen christenfeindlicher Regierungsbeschlüsse
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Anzeichen christenfeindlicher Regierungsbeschlüsse
Quelle radiovatican
Die belgische Regierung will fünf christliche Feiertage streichen. Laut Vorschlägen einer Arbeitsgruppe sollen demnach Ostern, Pfingsten, Christi Himmelfahrt, Mariä Himmelfahrt und Allerheiligen nicht mehr arbeitsfrei sein, wie belgische Medien berichten. Je nach Konfession sollen Arbeitnehmer stattdessen zwei zusätzliche arbeitsfreie Tage erhalten. Die Arbeitsgruppe schlug außerdem vor, das Tragen religiöser Symbole für Schüler höherer Jahrgangsstufen wieder zuzulassen, Lehrkräften selbiges jedoch zu untersagen. (kna)
Re: Anzeichen christenfeindlicher Regierungsbeschlüsse
Bei uns in D gab es übrigens auch schon des öfteren solche Überlegungen, aber Gott sei Dank sind die Deutschen doch recht konsverativ. Oder faul. Oder beides.
Obwohl das Konservativ-sein die Probleme weiss Gott nicht in der Tiefe löst.
Weil's nicht langt.
Was mich interessieren würde:
Was verstehen die Leute, hier die Belgier im Speziellen, unter einem "religiösen Symbol"? Fällt mein Halsketterl mit Neokat-Kreuz auch schon darunter?
Was wäre, wenn ich mich als Lehrer weigern würde, auf mein Schmuckstück (das übrigens schon einige Male Auslöser recht interessanter Diskussionen war) abzulegen?
Berufsverbot?
Lässt sich das durchsetzen?
Die spinnen, die Belgier.
Obwohl das Konservativ-sein die Probleme weiss Gott nicht in der Tiefe löst.
Weil's nicht langt.
Was mich interessieren würde:
Was verstehen die Leute, hier die Belgier im Speziellen, unter einem "religiösen Symbol"? Fällt mein Halsketterl mit Neokat-Kreuz auch schon darunter?
Was wäre, wenn ich mich als Lehrer weigern würde, auf mein Schmuckstück (das übrigens schon einige Male Auslöser recht interessanter Diskussionen war) abzulegen?
Berufsverbot?
Lässt sich das durchsetzen?
Die spinnen, die Belgier.

Zuletzt von Petra am Di Nov 09, 2010 8:12 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet (Grund : Dreckfuhler ausgemerzt)
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Re: Anzeichen christenfeindlicher Regierungsbeschlüsse
Leider weht ein Wind von "unten" in Belgien.
Die weltweit aelteste katholische Universitaet von Leuven scheint entschlossen, das Adjektiv "katholisch" zu streichen.
So schrieb am 19. Oktober das Tagesblatt "De Standard".
Dies, um die Distanz zum Vatikan zu unterstreichen, nach den Skandalen.
Fast alle Professoren haben unterschrieben.
Es kommt Schweres auf uns zu, wie Evangelium uns belehrt und Gott moege uns beistehen, ihm treu zu bleiben.
PS: bin nicht OT, weil dabei auch die Regierung mitmischt.
Die weltweit aelteste katholische Universitaet von Leuven scheint entschlossen, das Adjektiv "katholisch" zu streichen.
So schrieb am 19. Oktober das Tagesblatt "De Standard".
Dies, um die Distanz zum Vatikan zu unterstreichen, nach den Skandalen.
Fast alle Professoren haben unterschrieben.
Es kommt Schweres auf uns zu, wie Evangelium uns belehrt und Gott moege uns beistehen, ihm treu zu bleiben.
PS: bin nicht OT, weil dabei auch die Regierung mitmischt.
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Wenn du glaubst alle Antworten gefunden zu haben, dann wechselt dir das Leben alle Fragen.
Re: Anzeichen christenfeindlicher Regierungsbeschlüsse
Zu dem Wunsch, einige Feiertage zu streichen:
Der Mensch von heute begreift einfach nimmer, dass der Mensch nicht wegen des Geldes oder der Arbeit lebt, also für das Diesseits.
Woher soll er es auch wissen, wenn er nicht glaubt.
Mich beunruhigen, abgesehen davon, dass man mir diverse Feste und arbeitsfreie Tage der Ruhe zu Ehren des Herrn rauben will, nicht besonders.
Diese Bestrebungen sind ein Symptom unserer Gesellschaft, die Gott nicht kennt und daher eben nur im Diesseits lebt.
Eine logische Konsequenz der Tatsache, dass der Mensch von heute nicht mehr glaubt.
Allerdings. Es wird uns immer weniger leicht gemacht, unserem Glauben zu folgen.
Was an sich nichts schlechtes ist. Wir sind nämlich nicht zur Lauheit berufen.
Und sicher wird das Bekenntnischristentum immer, immer wichtiger.
Der Mensch von heute begreift einfach nimmer, dass der Mensch nicht wegen des Geldes oder der Arbeit lebt, also für das Diesseits.
Woher soll er es auch wissen, wenn er nicht glaubt.
Mich beunruhigen, abgesehen davon, dass man mir diverse Feste und arbeitsfreie Tage der Ruhe zu Ehren des Herrn rauben will, nicht besonders.
Diese Bestrebungen sind ein Symptom unserer Gesellschaft, die Gott nicht kennt und daher eben nur im Diesseits lebt.
Eine logische Konsequenz der Tatsache, dass der Mensch von heute nicht mehr glaubt.
Es kommt Schweres auf uns zu, wie Evangelium uns belehrt und Gott moege uns beistehen, ihm treu zu bleiben.
Allerdings. Es wird uns immer weniger leicht gemacht, unserem Glauben zu folgen.
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Re: Anzeichen christenfeindlicher Regierungsbeschlüsse
Petra schrieb:
Allerdings. Es wird uns immer weniger leicht gemacht, unserem Glauben zu folgen.
Was an sich nichts schlechtes ist. Wir sind nämlich nicht zur Lauheit berufen.
Und sicher wird das Bekenntnischristentum immer, immer wichtiger.
Das denke ich auch, Petra.
Es gibt noch etwas schlimmeres, als Gott nicht kennen: Gott kennen und ihn ablehnen.
Ihm trotzen, weil man sich selbst genuegt.
Unser Zeugnis muss dem gewachsen sein, und das geht nur durchs Gebet.
Diese Sucht, nach der perfekten Gesundheit, dem immer juengeren Aussehen,
ist ein Zeichen, dass man dem Tod entfliehen will.
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Re: Anzeichen christenfeindlicher Regierungsbeschlüsse
Klar. Weil es ja den Himmel nicht mehr gibt, steckt man alles in dieses Leben.
Für mich, um wieder zum Thema zu gelangen, sind alle diese Bestrebungen der Regierenden, die ja letztendlich nur ein Spiegel der Gesellschaft sind, der Beweis dafür, dass man nicht mehr weiss, dass es den Himmel gibt und das Leben hier auf Erden noch längst nicht alles ist.
Alle diese Gesetze, angefangen von der Präimplantationsdiagnostik, der Eugenik, der Genforschung, alle diese Dinge sind ein Zeichen für die unfassbar grosse Angst vor dem Tod, ohne jede Hoffnung.
Der Mensch möchte sich, in dem er vor dem Leid flieht, unsterblich machen.
Und ich widme mich jetzt dem Schönheitsschlaf, nachdem die Q10 Creme nicht mehr wirklich hilft.

Für mich, um wieder zum Thema zu gelangen, sind alle diese Bestrebungen der Regierenden, die ja letztendlich nur ein Spiegel der Gesellschaft sind, der Beweis dafür, dass man nicht mehr weiss, dass es den Himmel gibt und das Leben hier auf Erden noch längst nicht alles ist.
Alle diese Gesetze, angefangen von der Präimplantationsdiagnostik, der Eugenik, der Genforschung, alle diese Dinge sind ein Zeichen für die unfassbar grosse Angst vor dem Tod, ohne jede Hoffnung.
Der Mensch möchte sich, in dem er vor dem Leid flieht, unsterblich machen.
Diese Sucht, nach der perfekten Gesundheit, dem immer juengeren Aussehen,
ist ein Zeichen, dass man dem Tod entfliehen will.
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Re: Anzeichen christenfeindlicher Regierungsbeschlüsse
Interessant ist, dass Menschen, die sich so nach der Verlängerung des Lebens sehnen, sich der Chancen eines glücklichen Lebens erst recht wieder selbst berauben.
Wer keine Zeit mehr findet Feste zu feiern, zerstört Kultur und Freude.
Die der Mensch so dringend braucht.
Keinem von den Belgiern scheint das aufzufallen sonst würden sie protestieren.
Sie sind gefangen vom Götzen Geld, dem sie alles opfern.
Sogar ihre Leib-seelische Gesundheit.
Wer keine Zeit mehr findet Feste zu feiern, zerstört Kultur und Freude.
Die der Mensch so dringend braucht.
Keinem von den Belgiern scheint das aufzufallen sonst würden sie protestieren.
Sie sind gefangen vom Götzen Geld, dem sie alles opfern.
Sogar ihre Leib-seelische Gesundheit.
Re: Anzeichen christenfeindlicher Regierungsbeschlüsse
Bitte, kommt mir jetzt nicht mit
aber ich denke schon jahrelang, dass man die Dinge beim Namen nennen sollte.
Weihnachten ist hier, abgesehen vom Kommerz, zu einem Ess- und Trinkgelage verkommen, in der Karwoche geht man an den Strand. Wozu sollen das also noch Feiertage mit den Namen der grössten Mysterien unsers Heiles sein. Diejenigen, die Gott dazu beruft mit seiner Hilfe seine Zeugen zu sein, können es dann vielleicht sogar authentischer feiern.
Schon seit der Unabhängigkeitsbewegung im 19. Jh gibt es hier ausser Karfreitag (Gründonnerstag so halb) und dem 25. Dez. keine kirchlichen Feiertage, dafür eine ganze Menge rund um die Unabhängigkeit. Es hat der Verkündigung und der Kirche nicht wirklich geschadet, was schadet ist meine Lauheit, Feigheit, Faulheit.
aber ich denke schon jahrelang, dass man die Dinge beim Namen nennen sollte. Weihnachten ist hier, abgesehen vom Kommerz, zu einem Ess- und Trinkgelage verkommen, in der Karwoche geht man an den Strand. Wozu sollen das also noch Feiertage mit den Namen der grössten Mysterien unsers Heiles sein. Diejenigen, die Gott dazu beruft mit seiner Hilfe seine Zeugen zu sein, können es dann vielleicht sogar authentischer feiern.
Schon seit der Unabhängigkeitsbewegung im 19. Jh gibt es hier ausser Karfreitag (Gründonnerstag so halb) und dem 25. Dez. keine kirchlichen Feiertage, dafür eine ganze Menge rund um die Unabhängigkeit. Es hat der Verkündigung und der Kirche nicht wirklich geschadet, was schadet ist meine Lauheit, Feigheit, Faulheit.

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Re: Anzeichen christenfeindlicher Regierungsbeschlüsse
Ja Cayena in dem Du es auf den Punkt bringst,
denke ich, dass es auf eine Entscheidung für Christus ankommt, die Laien und Geistlichkeit verkündigen müssen.
Glaubenserfahrungen sind Zeugnisse für die Wirkung gelebten Glaubens.
Das fehlt uns heute so sehr, dass wir Glaubenslosigkeit als Lebensqualität hinnehmen. Das dicke Ende steht uns aus diesem Verlust noch bevor.
denke ich, dass es auf eine Entscheidung für Christus ankommt, die Laien und Geistlichkeit verkündigen müssen.
Glaubenserfahrungen sind Zeugnisse für die Wirkung gelebten Glaubens.
Das fehlt uns heute so sehr, dass wir Glaubenslosigkeit als Lebensqualität hinnehmen. Das dicke Ende steht uns aus diesem Verlust noch bevor.
Re: Anzeichen christenfeindlicher Regierungsbeschlüsse
Cayena, ich denke, dass manchmal der "Anschein", so als ob eben, wichtig ist.
Es gibt dann noch das Wort des Festtages, vielleicht nicht als Respekt, aber in einigen koennte es doch zu Christus rufen. So nach: Da war doch mal was...
Wenn man auch den "Schein" jetzt weglaesst, dann ist das immer eine verpasste Gelegenheit.
Es gibt dann noch das Wort des Festtages, vielleicht nicht als Respekt, aber in einigen koennte es doch zu Christus rufen. So nach: Da war doch mal was...
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Re: Anzeichen christenfeindlicher Regierungsbeschlüsse
Sorriso, das will ich dir nicht abstreiten, aber je älter ich werde desto mehr tut es mir weh mitzuerleben, was unter dem Namen unserer heiligsten Geschehnisse geschiegt.
Wenn ich da nur denke, mit welcher Ehrerbietigkeit man z. b. mit dem Namen Simón Bolívar umgibt
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Re: Anzeichen christenfeindlicher Regierungsbeschlüsse
Heisst nicht auch Eure Währung so?
Mei, Cayena, wir alle teilen das selbe Schicksal, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung.
Bei uns führt eine der beiden Regierungspartei noch pro froma das "C" für christlich spazieren, aber die Politik, die sie machen ist alles andere als christlich. Wir alle hier leben in einer Gessellschaft, die postchristlich ist.
Was, ich sagte es ja schon, das Bekenntnischristentum notwendig macht.
Und vielleicht sind die äusseren Umstände ja auch gar nicht schlecht. Denn jetzt wird Echtheit, echte Nachfolge gefordert nicht nur ein bissl konservativ-traditionell gesinntes Mitlaufen.
Mei, Cayena, wir alle teilen das selbe Schicksal, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung.
Bei uns führt eine der beiden Regierungspartei noch pro froma das "C" für christlich spazieren, aber die Politik, die sie machen ist alles andere als christlich. Wir alle hier leben in einer Gessellschaft, die postchristlich ist.
Was, ich sagte es ja schon, das Bekenntnischristentum notwendig macht.
Und vielleicht sind die äusseren Umstände ja auch gar nicht schlecht. Denn jetzt wird Echtheit, echte Nachfolge gefordert nicht nur ein bissl konservativ-traditionell gesinntes Mitlaufen.
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Re: Anzeichen christenfeindlicher Regierungsbeschlüsse
Petra schrieb:Heisst nicht auch Eure Währung so?
wie denn sonst


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Re: Anzeichen christenfeindlicher Regierungsbeschlüsse
Hab's neulich im Radio gehört, darum weiss ich es zufällig. 

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Re: Anzeichen christenfeindlicher Regierungsbeschlüsse
Cayena schrieb:Sorriso, das will ich dir nicht abstreiten, aber je älter ich werde desto mehr tut es mir weh mitzuerleben, was unter dem Namen unserer heiligsten Geschehnisse geschiegt.
Na ja, das stimmt auch.
Wenn ich da nur denke, mit welcher Ehrerbietigkeit man z. b. mit dem Namen Simón Bolívar umgibt
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Re: Anzeichen christenfeindlicher Regierungsbeschlüsse
Also all diese sich langsam in Gesetzen manifestierende Gottlosigkeit hat den Vorteil, dass sie eben der Realität, die eben gottlos ist, mehr entspricht.
man tut nicht mehr so als ob, man feiert eben ein Winterfest und schenkt und isst und trinkt ohne sich ein frommes Mäntelchen umzuhängen.
Von anderem ganz zu schweigen.
Aber diese heidnische Realität, die ist nicht gut und das ist der Punkt.
man tut nicht mehr so als ob, man feiert eben ein Winterfest und schenkt und isst und trinkt ohne sich ein frommes Mäntelchen umzuhängen.
Von anderem ganz zu schweigen.
Aber diese heidnische Realität, die ist nicht gut und das ist der Punkt.

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