Gabriele Kuby auf Mission
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Gabriele Kuby auf Mission
ich frag mich warum bei solchen treffen immer wieder G. Kuby eingeladen wird.
Mir gefällt sie überhaupt nicht - und das nicht nur wegen der Sache mit H. Potter.
Mir gefällt sie überhaupt nicht - und das nicht nur wegen der Sache mit H. Potter.
Re: Gabriele Kuby auf Mission
Wo ist da die Leistung? Sie hat doch nur vor die 68er-Ideologie ein negatives Vorzeichen gesetzt. Sie redet exakt das gleiche Zeug wie 68, nur jetzt eben verneint. "Unangepasst" ist das nicht gerade: Wer krampfhaft gegen den Strom schwimmt, wird doch nur vom Strom gesteuert.mysterium fidei schrieb:Deine Gedanken über Frau Kuby kann ich verstehen, liebe Petra - ich denke gelegentlich auch so was, wenn ich sie im Video sehe oder wenn ich was lese. Aber irgendwie gefällt sie mir trotzdem: Sie ist so herrlich unangepasst an ihre Generation, die sie doch so sichtbar und spürbar geprägt hat. Sie ist einfach ein bekehrte Voll-68-igerin, ich würde noch viel mehr von ihrer Sorte wollen. Vermutlich sind du und ich nicht die Leute, bei denen sie einen Auftrag hat, aber dass sie das 68-iger Gedankengut als dessen eigenes Kind angreift, mag für andere Menschen sehr wertvoll sein.
Ich habe mir ihre Rede bei kath.net durchgelesen, und die ganze Zeit nur gedacht: Mei Madl, si tacuisses...
Ich sehe es genauso wie Petra, das Neubekehrten-Problem: Die laufen Gefahr, stolze Fassaden aufzumauern, ohne die Tiefen des Inhalts zu begreifen. Kenne ich von Atheisten, die sich selber aus einer religiösen Familie gelöst haben, genauso: Da findet man radikalisierte Meinungen, die schon ihrerseits wieder Religion sind. Jedenfalls, wenn man sich mit Petra übers Christentum unterhält klingt das doch ganz anders als bei Frau Kuby.
P.S.: Habe letztens ein schönes Zitat zum Thema gefunden: "Folge denen, die die Wahrheit suchen; aber misstraue denen, die sie gefunden haben."
Der Epikuräer- Plaudertasche

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Re: Gabriele Kuby auf Mission
Wo ist da die Leistung? Sie hat doch nur vor die 68er-Ideologie ein negatives Vorzeichen gesetzt. Sie redet exakt das gleiche Zeug wie 68, nur jetzt eben verneint.
Epi,
genau so.
Bingo!
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Gilbert Keith Chesterton

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Re: Gabriele Kuby auf Mission
Philothea schrieb:ich frag mich warum bei solchen treffen immer wieder G. Kuby eingeladen wird.
Mir gefällt sie überhaupt nicht - und das nicht nur wegen der Sache mit H. Potter.![]()
Dir auch?
Aus dem selben Grund?
Das mit den Neubekehrten und Konvertiten, worauf sich Epi beruft, hatte ich aus meinen Posting gelöscht, weil ich niemandem auf den Schlips treten wollte.
Aber es ist schon so: Es gibt viele Neubekehrte, die sind zwar irgendwie neu, aber bekehrt?
Bekehrt in dem Sinne, dass sie erkennen, dass das Christentum keine politische Richtung oder eine Sache der persönlichen Einstellung infolge einer Erkenntnis ist.
Christentum ist Berufung aus Gnade für diejenigen, die es nötig haben.
Und dieser Aspekt fehlt mir bei Frau Kuby.
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Re: Gabriele Kuby auf Mission
Mei Madl, si tacuisses...
Eine Eins plus für die Formulierung!
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Re: Gabriele Kuby auf Mission
liebe Petra
für mich strahlt sie nicht richtig aus, was Christentum ausmacht.
sie ist so verhärtet auf ihren Standpunkt - also nicht dass sie standfest ist, das finde ich gut, sondern sie beharrt in negativer Weise auf ihrer meinung. selbst wenn sie eindeutig nicht unbedingt richtig liegt.
und mir geht es ähnlich wie Epi mit dem gegen den Strom schwimmen. Das tue ich ja auch - aber eben nicht weil ich gegen den Strom schwimmen will, sondern weil ich meine Meinung und meine Werte habe.
Und bei Gaby Kuby kommt es mir auch so vor - hauptsächlich gegen den Strom, egal was das heißt. und so was mag ich nicht.
für mich strahlt sie nicht richtig aus, was Christentum ausmacht.
sie ist so verhärtet auf ihren Standpunkt - also nicht dass sie standfest ist, das finde ich gut, sondern sie beharrt in negativer Weise auf ihrer meinung. selbst wenn sie eindeutig nicht unbedingt richtig liegt.
und mir geht es ähnlich wie Epi mit dem gegen den Strom schwimmen. Das tue ich ja auch - aber eben nicht weil ich gegen den Strom schwimmen will, sondern weil ich meine Meinung und meine Werte habe.
Und bei Gaby Kuby kommt es mir auch so vor - hauptsächlich gegen den Strom, egal was das heißt. und so was mag ich nicht.
Re: Gabriele Kuby auf Mission
Dann habe nicht nur ich den etwas negativen Eindruck von Frau Kuby.
Beruhigt mich.
Ich habe gestern mit ein paar Leuten aus der Gemeinschaft über ihre Rede während der Kundgebung gesprochen.
50% waren meiner Meinung, 50% fanden zumindest einen Teil davon gut, was sie gesagt hat.
Wer sich sein eigenes Bild machen will:
Ansprache von Frau Kuby während des "Pro Papa"-Treffens in München
Beruhigt mich.
Ich habe gestern mit ein paar Leuten aus der Gemeinschaft über ihre Rede während der Kundgebung gesprochen.
50% waren meiner Meinung, 50% fanden zumindest einen Teil davon gut, was sie gesagt hat.
Wer sich sein eigenes Bild machen will:
Ansprache von Frau Kuby während des "Pro Papa"-Treffens in München
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Re: Gabriele Kuby auf Mission
also (räusper) mir geht es mit Frau Kuby so wie mit dem von ihr geschmähten 7 bändigen Jugendbuch.
Ich habe bei beiden das Gefühl, dass ich mich besser nicht drum kümmern sollte. Es ging mir übrigens, als ich noch viel jünger war mit dem Teilhard de Chardin genauso.
Ich habe das Gefühl, dass es nicht gut für mich ist.
Trotzdem mag ich sie nicht in Bausch und Bogen verdammen, nach allem was ich hörte sollen ihre Seminare "Only you" sehr gut sein.
Andererseits redet sie eben Klartext und kann wohl auch reden und es gibt nicht viele andere die man eben einladen könnte.
Was nun die Kritik von Epi angeht, (sie halt lediglich das Vorzeichen gewechselt) so mag das wohl sein, aber das ist wohl so mit der Bekehrung, das geht organisch, langsam und unmerklich (Der Weizen auf dem Acker wächst auch unmerklich)
Liest man schon in der Schrift, die bekehrten Pharisäer waren einfach zunächst mal weiter Pharisäer und man kann in der Apostelgeschichte nachlesen, was das für Troubles gemacht hat.
Und ich persönlich finde, die Bekehrung ändert zwar alles, aber den Menschen (in Bezug auf seine Anlagen und seinen Charakter) ändert sie nicht. Dadurch, dass ich mich bekehre ändert sich mein Charakter nicht, meine Fehler und Anlagen bleiben, es ändert sich nur die Gewichtung, die Sichtweise.
Also Dinge auf die ich vorher stolz war, deren schäme ich mich. Fähigkeiten die ich vorher hemmungslos auslebte, trage ich in die Beichte.
Aber trotzdem entpuppt sich manches als eingefahrener Karrenweg und in den spurt mein Lebensfahrzeug immer wieder ein.
Auch unter dem Hintergrund des Berichts von Adelfos heute über das Lieben und das Dienen sollten wir versuchen Frau Kuby zu verstehen und es ist halt so, dass sonst niemand so in der Öffentlichkeit in die Bresche springt wie sie.
Ich habe bei beiden das Gefühl, dass ich mich besser nicht drum kümmern sollte. Es ging mir übrigens, als ich noch viel jünger war mit dem Teilhard de Chardin genauso.
Ich habe das Gefühl, dass es nicht gut für mich ist.
Trotzdem mag ich sie nicht in Bausch und Bogen verdammen, nach allem was ich hörte sollen ihre Seminare "Only you" sehr gut sein.
Andererseits redet sie eben Klartext und kann wohl auch reden und es gibt nicht viele andere die man eben einladen könnte.
Was nun die Kritik von Epi angeht, (sie halt lediglich das Vorzeichen gewechselt) so mag das wohl sein, aber das ist wohl so mit der Bekehrung, das geht organisch, langsam und unmerklich (Der Weizen auf dem Acker wächst auch unmerklich)
Liest man schon in der Schrift, die bekehrten Pharisäer waren einfach zunächst mal weiter Pharisäer und man kann in der Apostelgeschichte nachlesen, was das für Troubles gemacht hat.
Und ich persönlich finde, die Bekehrung ändert zwar alles, aber den Menschen (in Bezug auf seine Anlagen und seinen Charakter) ändert sie nicht. Dadurch, dass ich mich bekehre ändert sich mein Charakter nicht, meine Fehler und Anlagen bleiben, es ändert sich nur die Gewichtung, die Sichtweise.
Also Dinge auf die ich vorher stolz war, deren schäme ich mich. Fähigkeiten die ich vorher hemmungslos auslebte, trage ich in die Beichte.
Aber trotzdem entpuppt sich manches als eingefahrener Karrenweg und in den spurt mein Lebensfahrzeug immer wieder ein.
Auch unter dem Hintergrund des Berichts von Adelfos heute über das Lieben und das Dienen sollten wir versuchen Frau Kuby zu verstehen und es ist halt so, dass sonst niemand so in der Öffentlichkeit in die Bresche springt wie sie.

Ester- Forenlegende

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Re: Gabriele Kuby auf Mission
Petra schrieb:Hier mein kleiner Bericht über die Kundgebung "pro Papa" heute.
Danke.
Ob es mir gefällt oder nicht daß da Kundgebungen für Kirche und-oder Papst stattfinden halte ich für wenig wichtig.
Was ich aber durchaus verstehe ist daß Christen es durchaus nötig haben zu sehen daß es da andere gibt die offen und außerhalb dicker schützender Kirchenmauern JA zu dem sagen was sie glauben. Das macht Mut.
Das JA im Herzen zu Christus ist oft da aber auch die Angst es offen zu bekennen, man schämt sich. Oder man hat Angst gemobbt zu werden.
Ich hatte diese Angst auch mal, deswegen weiß ich das es nicht leicht ist zu bekennen. Mittlerweile weiß ich daß mein Bekenntnis immer wieder Anstoß für andere ist nachzudenken ob da was wahr ist von dem was die Kirche verkündet. Ich begegne tatsächlich vielen Kirchenbesuchern die keinen Auferstehungsglauben haben, es sind deren viele, erdrückend viele.
Unser Klinkenputzen in den Städten und am Land hat seinen Sinn und Wert, es gibt unzählige Berichte von Menschen die so den Weg zu Christus fanden und ich denke daß das auch ein recht guter Weg ist. Vor allem aber das Zeugnis welches wir mit unserem Leben geben ist überzeugend, oft mehr wie wir selber wahrnehmen können.
Stimmen wie die von Gabriele Kuby mögen nicht gefallen weil die Methodik eine andere ist - aber kann eine Publizistin anders agieren als eben öffentlichkeitswirksam?
Bedenke Petra, daß solche Stimmen in den Medien Dir, uns und euch beim Klinkenputzen ein klein wenig Vorarbeit leisten. Alle diese Stimmen sind eingebunden in Gottes Heilsplan, nur sollten wir eben nicht müde werden von dem zu sprechen was wir lieben und leben; jeder Samen braucht Erde, Wasser und Licht um zu keimen. So ist es auch mit dem Glauben.
Es sollte uns eine Ehre sein wenn wir zu jenen gehören dürfen die da ein klein wenig Licht bringen und die eine oder andere Pflanze gießen dürfen - zur Ehre Gottes!
Re: Gabriele Kuby auf Mission
Danke, Ester, dass du das so schreibst!
Ich weiß genau, was ihr bei Frau Kuby als, hm, verhärtet empfindet. Das ist wirklich da, das spüre ich auch.
Andererseits ist sie, genau wie ich, noch unterwegs. Mit all ihren Fehlern, genau wie ich.
Und dass diese Intellektuelle, Kind der 68-Generation, sich zu 100% auf den christlichen Weg hat führen lassen, das beeindruckt mich schon sehr! Auch wenn sie noch unterwegs ist und ihre Altlasten nicht einfach schnell abschütteln kann - manche Lebensrechnungen müssen eben noch bezahlt werden.
Aber ich kann mir Frau Kuby einfach nicht sanft und nachgiebig vorstellen, sie hat eine völlig andere Charakteranlage, es ist bewundernswert, dass sie überhaupt die Demut aufgebracht hat, katholisch zu werden.
Und ihr Platz in der christlichen Fußballmannschaft ist eben die Verteidigung, auch dann, wenn es etwas rau zugeht und gelbe Karten hagelt wie im Spanien-Holland-WM-Endspiel, genau dafür ist sie begabt!
Wenn ich ehrlich sein soll: mir ist sie recht so, wie sie ist, mit ihren Stärken und Schwächen.
Ich weiß genau, was ihr bei Frau Kuby als, hm, verhärtet empfindet. Das ist wirklich da, das spüre ich auch.
Andererseits ist sie, genau wie ich, noch unterwegs. Mit all ihren Fehlern, genau wie ich.
Und dass diese Intellektuelle, Kind der 68-Generation, sich zu 100% auf den christlichen Weg hat führen lassen, das beeindruckt mich schon sehr! Auch wenn sie noch unterwegs ist und ihre Altlasten nicht einfach schnell abschütteln kann - manche Lebensrechnungen müssen eben noch bezahlt werden.
Aber ich kann mir Frau Kuby einfach nicht sanft und nachgiebig vorstellen, sie hat eine völlig andere Charakteranlage, es ist bewundernswert, dass sie überhaupt die Demut aufgebracht hat, katholisch zu werden.
Und ihr Platz in der christlichen Fußballmannschaft ist eben die Verteidigung, auch dann, wenn es etwas rau zugeht und gelbe Karten hagelt wie im Spanien-Holland-WM-Endspiel, genau dafür ist sie begabt!
Wenn ich ehrlich sein soll: mir ist sie recht so, wie sie ist, mit ihren Stärken und Schwächen.
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Re: Gabriele Kuby auf Mission
Stimmen wie die von Gabriele Kuby mögen nicht gefallen weil die Methodik eine andere ist - aber kann eine Publizistin anders agieren als eben öffentlichkeitswirksam?
Bedenke Petra, daß solche Stimmen in den Medien Dir, uns und euch beim Klinkenputzen ein klein wenig Vorarbeit leisten. Alle diese Stimmen sind eingebunden in Gottes Heilsplan, nur sollten wir eben nicht müde werden von dem zu sprechen was wir lieben und leben; jeder Samen braucht Erde, Wasser und Licht um zu keimen. So ist es auch mit dem Glauben.
Es sollte uns eine Ehre sein wenn wir zu jenen gehören dürfen die da ein klein wenig Licht bringen und die eine oder andere Pflanze gießen dürfen - zur Ehre Gottes!
Nun ja, Adelfos, aus dem einfachen Grund, weil sie polarisiert. Und nicht nur ich habe bei ihr den Eindruck, dass es ihr ausschliesslich ums Polarisation geht.
Wenn wir Neokats Klinken putzen, was oft unerfreulich bis demütigend ist, wie Du sicher selbst erfahren hast, tun wir das aus Liebe zu Christus und den Menschen, denen wir verkündigen sollen und wollen.
Wir haben eine persönliche Erfahrung der Rettung durch Christus gemacht, für die wir dankbar sind, weil sie alles andere als "verdient" ist, an der wir die Menschen teilhaben lassen wollen.
Frau Kuby hat lediglich von 68-er Revoluzzer auf gut-katholisch konservativ gewechselt. Die innere Haltung ist die selbe geblieben.
Den Eindruck habe ich jedenfalls.
Verstehe mich bitte nicht falsch: ich will Frau Kuby nicht ihre Begegnung mit Christus absprechen, auch nicht die Erfahrung, dass sie wir wir alle das Heil in der Kirche gefunden hat.
Nur: mir gefällt die Art und Weise nicht, wie sie das Christentum verkauft.
Nein, gefällt mir überhaupt nicht.
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Re: Gabriele Kuby auf Mission
Sag mal Petra, hast du mir nicht neulich erklärt, dass es im lieben Gott seinem Tiergarten eine Menge seltsamer Exemplare gäbe
Es stimmt schon, sie "verkauft" das Christentum im Wortsinne.....
aber das tun andere katholische Publizisten auch.
Und Gabriele Kuby spricht sehr Klartext, das ist vielleicht auch ein Erbe ihrer Vergangenheit. Bedenke neue Schuhe drücken, bis sie eingelaufen sind.
Andererseits leide ich da auch drunter, es ganz genau wissen wollen, und vor lauter "Rechthaben wollen" aus der Liebe fallen und sich nebenbei noch einbilden, dass die Rettung der Welt meine Aufgabe wäre, anstatt zu begreifen, dass meine einzige Aufgabe ist mich retten zu lassen.
Ein sehr frommer Priester hat mal die Kirche Gottes mit einem Garten verglichen und gesagt, da wachsen auch fast giftige und streng riechende Pflanzen drin, die man aber manchmal doch braucht in kleinen Dosen zum Würzen oder zum Zubereiten von Medizin.
Und so sehe ich das mit ihr. Wobei ihr Weg schon beeindruckend ist.
Es stimmt schon, sie "verkauft" das Christentum im Wortsinne.....
aber das tun andere katholische Publizisten auch.
Und Gabriele Kuby spricht sehr Klartext, das ist vielleicht auch ein Erbe ihrer Vergangenheit. Bedenke neue Schuhe drücken, bis sie eingelaufen sind.
Andererseits leide ich da auch drunter, es ganz genau wissen wollen, und vor lauter "Rechthaben wollen" aus der Liebe fallen und sich nebenbei noch einbilden, dass die Rettung der Welt meine Aufgabe wäre, anstatt zu begreifen, dass meine einzige Aufgabe ist mich retten zu lassen.
Ein sehr frommer Priester hat mal die Kirche Gottes mit einem Garten verglichen und gesagt, da wachsen auch fast giftige und streng riechende Pflanzen drin, die man aber manchmal doch braucht in kleinen Dosen zum Würzen oder zum Zubereiten von Medizin.
Und so sehe ich das mit ihr. Wobei ihr Weg schon beeindruckend ist.

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Re: Gabriele Kuby auf Mission
Nun ich war nicht in München und habe durch Petra von dieser pro-Papa Kundgebung erfahren. Petra hat nun wie sie selbst schreibt nicht die ganze Rede gehört.
Ich setze hier einen link zu Frau Kubys Rede in der sie für den Bischof der Bischöfe auf die Barrikaden geht.
Ich setze hier einen link zu Frau Kubys Rede in der sie für den Bischof der Bischöfe auf die Barrikaden geht.
Re: Gabriele Kuby auf Mission
Das klingt bei dir so, als habe sie irgendwas in ihrem Leben geändert. Hat sie? Sie hat seinerzeit mit 68er-Ideologie das Bürgertum provoziert. Heute lässt sich damit niemand mehr provozieren - also sagt sie exakt das Gegenteil, das provoziert jetzt wieder. Es ist und bleibt Provokation als Selbstzweck, sie benutzt nur andere Themen dazu - ganz opportunistisch. Das soll "100% christlicher Weg" sein...?mysterium fidei schrieb:Und dass diese Intellektuelle, Kind der 68-Generation, sich zu 100% auf den christlichen Weg hat führen lassen, das beeindruckt mich schon sehr! Auch wenn sie noch unterwegs ist und ihre Altlasten nicht einfach schnell abschütteln kann - manche Lebensrechnungen müssen eben noch bezahlt werden.
"Klartext" lese ich bei ihr nirgends; Klartext wird nicht in Dezibel gemessen. Klartext bedeutet, dass jemand klare Gedanken fasst, und sie den Menschen klar vermitteln kann. Was Kuby aber redet ist wirres Zeug. Nur mal ein Beispiel aus ihrer Rede:
"Sind wir in Deutschland, in Europa, auf unserer Erde auf einem guten
Weg? Ihr, die ihr euch so sicher auf der richtigen Seite der Mehrheit
wisst, zeigt uns doch, dass es sich bewährt, der Familie die moralischen
und materiellen Existenzbedingungen zu entziehen, die Wirtschaft der
hemmungslosen Gier auszuliefern, das Lebensrecht und die Würde des
Menschen dem Recht des Stärkeren zu unterwerfen!"
Bitte, in welcher Gesellschaft hatten die Schwächeren je so viel Rechte wie heute? Welche Gesellschaft hat je Familinen mehr gefördert, mehr für Behinderten-Gleichstellung getan, mehr die Arbeitnehmer vor Ausbeutung geschützt? Frau Kuby möge mir doch bitte konkret das Zeitalter benennen, in dem alles ach so viel besser war!
Nein, unsere Gesellschaft ist keineswegs perfekt. Gesellschaftskritik ist wichtig, keine Frage. Aber Kritik muss auch fundiert sein, und das sehe ich bei Kuby nicht ansatzwesie. Tut mir leid, aber diese Frau kann ich einfach nicht ernst nehmen.
Der Epikuräer- Plaudertasche

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Re: Gabriele Kuby auf Mission
liebe Ester
Ja Gottes Garten beherbergt viele verschiedene exotische Lebewesen, allerdings kann man auch verschiedene Ansichten über diese exotischen Wesen haben. Und Gaby Kuby gehört für mich zu einer exotischen Sorte
Es ist für mich kein Problem wenn sie meint sich so äußern zu müssen und sich so zu verhalten. Allerdings ist das für mich nicht die richtige Art. Und so neukatholisch ist sie auch nicht mehr, dass man das alles als Entschuldigung sehen kann.
für mich ist es allerdings ein Problem wenn jemand in Bereichen schwarz-weiß Malerei betreibt wo es wesentlich bunter zugeht
(wie z.B. bei Harry Potter)
Wenn man sich da aber so reinsteigert und in allem so das Böse sieht - finde ich das schon problematisch. Wenn das privat ist, ist das weniger ein Problem. allerdings wenn man das immer in der Öffentlichkeit tut finde ich auch das problematisch.
Ja Gottes Garten beherbergt viele verschiedene exotische Lebewesen, allerdings kann man auch verschiedene Ansichten über diese exotischen Wesen haben. Und Gaby Kuby gehört für mich zu einer exotischen Sorte
Es ist für mich kein Problem wenn sie meint sich so äußern zu müssen und sich so zu verhalten. Allerdings ist das für mich nicht die richtige Art. Und so neukatholisch ist sie auch nicht mehr, dass man das alles als Entschuldigung sehen kann.
für mich ist es allerdings ein Problem wenn jemand in Bereichen schwarz-weiß Malerei betreibt wo es wesentlich bunter zugeht
(wie z.B. bei Harry Potter)Wenn man sich da aber so reinsteigert und in allem so das Böse sieht - finde ich das schon problematisch. Wenn das privat ist, ist das weniger ein Problem. allerdings wenn man das immer in der Öffentlichkeit tut finde ich auch das problematisch.
Re: Gabriele Kuby auf Mission
lieber Epikuräer
in manchen Punkten hast du recht.
Es gibt einige positive Aspekte für Schwächere gegenüber früher - aber lange nicht für alle. Da sagt G. Kuby teils schon Klartext. Denn die Ungeborenen sind so wenig geschützt wie nie zuvor. sie müssen immer wieder sterben weil sie behindert sind oder einfach nur angeblich stören. Ob das wirklich positiv ist? - Für mich jedenfalls nicht. Unsere Gesellschaft selektiert bei dem teil der Gesellschaft der am schutzlosesten ist nämlich den Ungeborenen.
in manchen Punkten hast du recht.
Es gibt einige positive Aspekte für Schwächere gegenüber früher - aber lange nicht für alle. Da sagt G. Kuby teils schon Klartext. Denn die Ungeborenen sind so wenig geschützt wie nie zuvor. sie müssen immer wieder sterben weil sie behindert sind oder einfach nur angeblich stören. Ob das wirklich positiv ist? - Für mich jedenfalls nicht. Unsere Gesellschaft selektiert bei dem teil der Gesellschaft der am schutzlosesten ist nämlich den Ungeborenen.
Re: Gabriele Kuby auf Mission
Adelfos schrieb:Nun ich war nicht in München und habe durch Petra von dieser pro-Papa Kundgebung erfahren. Petra hat nun wie sie selbst schreibt nicht die ganze Rede gehört.
Ich setze hier einen link zu Frau Kubys Rede in der sie für den Bischof der Bischöfe auf die Barrikaden geht.
Adelfos, das letzte Viertel, was ich am Sonntag live verpasst hatte, habe ich schon am Sonntag nachgelesen.
War übrigens für meinen Geschmack nicht besser, als das was ich zuvor hören durfte.
Übrigens hatte ich den selben Link zu Kuby's Rede schon vorgestern gesetzt, trotzdem danke.

@ Ester,
wenn es um eine perfekte Verkaufsstrategie für eine neue Zahnpasta mit Vanille-Eis-mit-Himbeeren-Geschmack ginge, wenn es darum ginge, die perfekte, wirkungsvollste Diät an den Mann bzw. an die Frau zu bringen oder die Frage, ob man mit Alu-Felgen am besten fährt, ginge ich mich mit Dir konform.
Tue ich aber nicht.
Denn Frau Kuby spricht im Namen Christi.
Derjenige hat gesagt:
"Wer mein Jünger sein will, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach".
Bevor wir Neokats missionierenderweise auf die Menschheit losgelassen werden, haben wir mindestens 10 Jahre tiefer, eingehender Katechesen und Skrutinien hinter uns. Wir werden, bevor wir missionieren gehen, gefragt, ob und wo konkret wir selbst in unserem eigenen Leben Christus erfahren haben, der in unsere Kreuze, unser Scheitern, unsere Sünden hinabgestiegen ist, um uns zu begegnen und zu heilen.
Nur wenn wir diese Erfahrung gemacht haben, sind wir aufgerufen, zu evangelisieren und zwar mit dem Wissen, dass die Menschen, zu denen wir sprechen, genauso scheitern, genauso sündigen, genauso schwach sind wie wir selbst.
Ihnen fehlt weder die Moral (Kuby), noch die christlichen Wurzeln der europäischen Tradition (Kuby), der Glaube an die Dogmen der Kirche (Kuby), nein:
Ihnen fehlt Christus, durch ihn wir dies alles erst bekommen.
Weisst Du:
Zwischen Rechtfertigung und Werbung für die eigene Überzeugung wider dem "Zeitgeist" wie beispielsweise Frau Kuby es tut und einem Zeugnis und der Verkündigung desjenigen, der Christus erfahren hat gibt es einen himmelweiten Unterschied.
Und letztendlich geht es doch einzig und allein darum, die Menschen für Christus zu gewinnen. oder?
Wir aber werden die Menschen nicht mit spritzigen, provokanten Reden wider die böse Welt für Christus gewinnen, sondern allein durch die Verkündigung.
Und das hat Frau Kuby leider noch nicht überrissen.
Ich befürchte, das wird sie auch nie mehr tun.
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Gilbert Keith Chesterton

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Re: Gabriele Kuby auf Mission
Nun, was weiß ich von ihr?
Wenig. Ich habe ihr Buch "Mein Weg zu Maria" gelesen und nicht kapiert was der Weg sein soll.
Ich hatte das Gefühl sie hat das Buch im Auftrag eines Verlags geschrieben und sich dabei irgendwie doch bekehrt.
Sie versucht nach ihrer Scheidung ihre Kinder durchzubringen und engagiert sich für voreheliche Enthaltsamkeit.
Eine ihrer Töchter arbeitet in Belgien hauptberuflich bei einer Pro-Life Initiative.
Dabei hat Frau Kuby bestimmt noch Defizite, aber die habe ich auch.
Wie gesagt es ist nicht mein Stil, ihrer Art zu reden, aber und das habe ich aus kath.net von einer ExSchamanin ich kopiere das mal hier rein
Zitat:
Viele von den in ihrer Kirche behüteten Christen ist gar nicht klar, was
in esoterischen, schamanischen und neuheidnischen Kreisen passiert.
Und aus dieser Welt kommt Frau Kuby, aus der Welt der Esoterik. Ich persönlich habe dafür keine Ader und, obwohl es meine Generation ist mit diesem ganzen Hippie, Bewustseinserweiterungs, Drogen Kram das war noch nie meine Welt, ich persönlich bin da blind für.
Wofür ich aber nciht blind bin ist für die Erkenntnis, dass Leute, die von daher kommen, irgendwie "komisch" sind.
Das sind oft wunderbare Katholiken, glaubenstreu bemüht um Liebe zu Christus, Maria, dem Papst der Kirche und besonders zum Nächsten, aber trotzdem habe die eine bestimmte Ausstrahlung.
Da ist was wie eine innere Narbe, ein Schatten, weiß nicht wie ich das beschreiben soll.
naja und das hat Frau Kuby halt auch.
Ein Beispiel anderer Art ist ein trockener Alkoholiker, der kann nie mehr "vernünftig und normal" mit Alkohol umgehen. Der muss den Alkohol meiden und so ist das mit Leuten, die in der Esotherik verstrickt waren, auch, die sind ungeheuer dogmatisch und hart.
Trotzdem gehen diese Leute einen bewundernswürdigen Weg und es ist reine Gnade, dass sie herausgefunden haben.
Ich hoffe mich verständlich ausgedrückt zu haben.
Wenig. Ich habe ihr Buch "Mein Weg zu Maria" gelesen und nicht kapiert was der Weg sein soll.
Ich hatte das Gefühl sie hat das Buch im Auftrag eines Verlags geschrieben und sich dabei irgendwie doch bekehrt.
Sie versucht nach ihrer Scheidung ihre Kinder durchzubringen und engagiert sich für voreheliche Enthaltsamkeit.
Eine ihrer Töchter arbeitet in Belgien hauptberuflich bei einer Pro-Life Initiative.
Dabei hat Frau Kuby bestimmt noch Defizite, aber die habe ich auch.
Wie gesagt es ist nicht mein Stil, ihrer Art zu reden, aber und das habe ich aus kath.net von einer ExSchamanin ich kopiere das mal hier rein
Zitat:
Viele von den in ihrer Kirche behüteten Christen ist gar nicht klar, was
in esoterischen, schamanischen und neuheidnischen Kreisen passiert.
Und aus dieser Welt kommt Frau Kuby, aus der Welt der Esoterik. Ich persönlich habe dafür keine Ader und, obwohl es meine Generation ist mit diesem ganzen Hippie, Bewustseinserweiterungs, Drogen Kram das war noch nie meine Welt, ich persönlich bin da blind für.
Wofür ich aber nciht blind bin ist für die Erkenntnis, dass Leute, die von daher kommen, irgendwie "komisch" sind.
Das sind oft wunderbare Katholiken, glaubenstreu bemüht um Liebe zu Christus, Maria, dem Papst der Kirche und besonders zum Nächsten, aber trotzdem habe die eine bestimmte Ausstrahlung.
Da ist was wie eine innere Narbe, ein Schatten, weiß nicht wie ich das beschreiben soll.
naja und das hat Frau Kuby halt auch.
Ein Beispiel anderer Art ist ein trockener Alkoholiker, der kann nie mehr "vernünftig und normal" mit Alkohol umgehen. Der muss den Alkohol meiden und so ist das mit Leuten, die in der Esotherik verstrickt waren, auch, die sind ungeheuer dogmatisch und hart.
Trotzdem gehen diese Leute einen bewundernswürdigen Weg und es ist reine Gnade, dass sie herausgefunden haben.
Ich hoffe mich verständlich ausgedrückt zu haben.

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Re: Gabriele Kuby auf Mission
Ich verstehe sehr gut, Ester.
Ich bin mir aber angeichts des Auftreten von Frau Kuby sehr unsicher, ob sie das selbst auch weiss. Ob sie sich eingesteht, dass sie erst am Anfang des Weges ist, eines Wachsens im Glauben, das nur in Demut, also dem Wissen um die eigene Schwachheit geschehen kann.
Sie klingt so erhaben, so ohne Zweifel, dass ich, wäre ich kein Christ, ziemlich angewidert wäre von ihrer dezent arroganten "ich weiss jetzt alles, ich weiss es besser als Ihr" Haltung.
Wir sind schon seit längerem OT. Ich werde schieben, nur weiss ich heute abend nicht, wohin.
Da ist was wie eine innere Narbe, ein Schatten, weiß nicht wie ich das beschreiben soll.
naja und das hat Frau Kuby halt auch.
Ich bin mir aber angeichts des Auftreten von Frau Kuby sehr unsicher, ob sie das selbst auch weiss. Ob sie sich eingesteht, dass sie erst am Anfang des Weges ist, eines Wachsens im Glauben, das nur in Demut, also dem Wissen um die eigene Schwachheit geschehen kann.
Sie klingt so erhaben, so ohne Zweifel, dass ich, wäre ich kein Christ, ziemlich angewidert wäre von ihrer dezent arroganten "ich weiss jetzt alles, ich weiss es besser als Ihr" Haltung.
Wir sind schon seit längerem OT. Ich werde schieben, nur weiss ich heute abend nicht, wohin.
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Re: Gabriele Kuby auf Mission
Schieb ins Cafe oder so. Das wäre denk ich gut.
Aber schau Petra genau dafür haben wir ja Brüder und Schwestern, damit die uns sagen, was mit uns los ist.
Weil von selber wissen wir das ja gar nicht Recht.
Wir sind ja wie Kinder die mit einem Sehfehler geboren sind, die können gar nicht sagen, dass sie schlecht sehen, weil sie ja gar nicht wissen wie das ist richtig zu sehen.
Meine große Tochter hat 6 Dioptrien und das ist nur per Zufall herausgekommen, weil sie es sehr intelligent ist und sich jahrelang anders orientiert hat, ist es noch nicht mal beim Sehtest herausgekommen, sondern nur weil mein Mann einen Augenfehler hat der oft vererbt wird (aber in unserem Fall keines der Kinder geerbt hat) und man deshalb getropft hat (Zitat da ist bestimmt nichts, aber um auf Nummer sicher zu gehen tropfen wir mal besser....).
Ich will nur erklären, dass das Kind ja gar nicht hat sagen können "Ich seh schlecht, (so wie ich merke dass ich langsam alterskurzsichtig werde, weil sie ja gar nicht wußte wie es sich anfühlt richtig zu sehen.
Und weil es halt in der Kirche so ein Grauß ist, deswegen sind Brüder und Schwestern im Glauben ein wahrer Segen, aber wenn man, wie Frau K eben keine hat, dann muss man eben alleine durch den Dschungel.
Und das tut sie in meinen Augen bewundernswürdig.
Wir könnten ja beten, dass sie eine Gemeinschaft findet oder einen guten geistlichen Leiter. Weil Potential hat sie und sie müht sich leidenschaftlich um Christus und seine Kirche.
Aber schau Petra genau dafür haben wir ja Brüder und Schwestern, damit die uns sagen, was mit uns los ist.
Weil von selber wissen wir das ja gar nicht Recht.
Wir sind ja wie Kinder die mit einem Sehfehler geboren sind, die können gar nicht sagen, dass sie schlecht sehen, weil sie ja gar nicht wissen wie das ist richtig zu sehen.
Meine große Tochter hat 6 Dioptrien und das ist nur per Zufall herausgekommen, weil sie es sehr intelligent ist und sich jahrelang anders orientiert hat, ist es noch nicht mal beim Sehtest herausgekommen, sondern nur weil mein Mann einen Augenfehler hat der oft vererbt wird (aber in unserem Fall keines der Kinder geerbt hat) und man deshalb getropft hat (Zitat da ist bestimmt nichts, aber um auf Nummer sicher zu gehen tropfen wir mal besser....).
Ich will nur erklären, dass das Kind ja gar nicht hat sagen können "Ich seh schlecht, (so wie ich merke dass ich langsam alterskurzsichtig werde, weil sie ja gar nicht wußte wie es sich anfühlt richtig zu sehen.
Und weil es halt in der Kirche so ein Grauß ist, deswegen sind Brüder und Schwestern im Glauben ein wahrer Segen, aber wenn man, wie Frau K eben keine hat, dann muss man eben alleine durch den Dschungel.
Und das tut sie in meinen Augen bewundernswürdig.
Wir könnten ja beten, dass sie eine Gemeinschaft findet oder einen guten geistlichen Leiter. Weil Potential hat sie und sie müht sich leidenschaftlich um Christus und seine Kirche.

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Re: Gabriele Kuby auf Mission
Wäre es am Sonntag nicht so heiss gewesen, hätte ich sie vielleicht sogar angesprochen.
Ich schiebe. Nicht ins Café. Ich mache einen eigene Thread für Frau Kuby.

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Re: Gabriele Kuby auf Mission
Ester schrieb:Wir könnten ja beten, dass sie eine Gemeinschaft findet oder einen guten geistlichen Leiter. Weil Potential hat sie und sie müht sich leidenschaftlich um Christus und seine Kirche.
Ester, Du sprichst aus was ich dachte.
Ausserdem könnten wir sie ja auch hierher einladen, oder?
Re: Gabriele Kuby auf Mission
Ich sehe daß ich da ungewollt und unverdient in eine Verteidigerrolle gesteckt wurde.
Bernhard
- Das mag in einem bestimmten Maß zutreffen, den wer immer für Christus spricht kann doch gleichzeitig nicht dagegen sein, oder?
- Desweiteren bin ich dankbar für jede Stimme welche Christus bekennt, egal welche Vorgeschichte diese Person hat, denn Sünder sind wir alle und es tut uns allen immer und immer wieder Umkehr not.
- Die Kritik daß jemand an Büchern über Christus oder den christlichen Glauben Geld verdient ist nach Mt 10,8 berechtigt. Aber hier möchte ich schon anmerken daß man zu seiner Erlösung Frau Kubys Bücher gewiß nicht so sehr braucht wie eine Bibel - und an der verdient der Verlag Herder falls es sich um die Einheitsübersetzung handelt.
Bernhard
Re: Gabriele Kuby auf Mission
Ich sehe daß ich da ungewollt und unverdient in eine Verteidigerrolle gesteckt wurde.
Hab Dich nirgendwohin hingesteckt, genauso wenig wie mich irgendjemand in die Rolle gesteckt hat, Frau Kuby auf den Zahn zu fühlen.
Das tue ich vollkommen freiwillig.

Ich hoffe, dass Du meine Kritik halbwegs nachvollziehen kannst, Adelfos. Mir geht es um den Unterschied "katholisch Tupperware Party" und Verkündigung.
Ob und sie mit ihren Büchern Geld verdient und wieviel, ist mir persönlich so was von wurscht.
Ausserdem könnten wir sie ja auch hierher einladen, oder?
Hmmm... Ja, hmmmm...
Versuchen könnte man es.
Friede (beim nächsten Thema sind wir uns sicher wieder einig.)
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Re: Gabriele Kuby auf Mission
Petra schrieb:Ich hoffe, dass Du meine Kritik halbwegs nachvollziehen kannst, Adelfos.
Ganz ehrlich, das kann ich ((noch)) nicht. Ich denke da wie ein gewisser Nikodemus in Joh 7,50....

Re: Gabriele Kuby auf Mission
Klang es so, dass ich Frau Kuby verurteilt habe, ganz ehrlich (abgesehen davon, dass ich ich irgendwo gsagt habe, dass ich sie furchtbar finde?
)
Weisst Du Adelfos, ich habe jahrelang in den selben Schemen gedacht wie sie. Bis mein allein auf Moralismen und eigener Erkenntnis des Guten gebauter Glaube mich nicht mehr retten konnte.
Das "ich bin gegen Abtreibung, bin ultra katholisch-konservativ und stolz darauf, finde finde den Papst prima und alle anderen doof, die nicht so denken wie ich".
Ganz im Gegenteil: Er war gehörig im Weg und eigentlich die Ursache meines Scheiterns.
)Weisst Du Adelfos, ich habe jahrelang in den selben Schemen gedacht wie sie. Bis mein allein auf Moralismen und eigener Erkenntnis des Guten gebauter Glaube mich nicht mehr retten konnte.
Das "ich bin gegen Abtreibung, bin ultra katholisch-konservativ und stolz darauf, finde finde den Papst prima und alle anderen doof, die nicht so denken wie ich".
Ganz im Gegenteil: Er war gehörig im Weg und eigentlich die Ursache meines Scheiterns.
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Re: Gabriele Kuby auf Mission
Petra schrieb:
Ob und sie mit ihren Büchern Geld verdient und wieviel, ist mir persönlich so was von wurscht.
Solanmge man es jemandem anderen vorwirft, dass sie mit ihren Büchern reich wird, ist mir das nicht ganz wurscht
(Kuby zu J. Rowling)Ich denke, als Christ muss ich authentisch sein.
Das heißt für mich, wenn ich jemandem etwas vorwerfe, was ich selber wenn auch in kleinerem maß mache - dann hört sich das für mich vor allem nach einem an - nach Eifersucht oder Neid.
Das ist für einen Christen mit Aussenwirkung dann schon schwierig.
Ich denke auch ihre Hype-Angst hat etwas mit ihrer Vergngenheit zu tun - nur Angst ist nicht das Aushängeschild des Christentums.
ich kann vor etwas warnen - finde ich richtig - aber wenn nur mit wahren Behauptungen, die nachprüfbar sind.
Für mich hat G. Kuby mit ihrer Harry Potter -Hype sehr an Glaubwürdigkeit verloren - auch wenn ich ihre Geschichte kenne. Auch wie sie auf Kritik auf ihre Aussagen reagiert hat fand ich etwas unverständlich.
Ausserdem könnten wir sie ja auch hierher einladen, oder?
Hmmm... Ja, hmmmm...
Versuchen könnte man es.
Klar kann man es versuchen, wobei ich da einige Bedenken habe
Re: Gabriele Kuby auf Mission
Klar kann man es versuchen, wobei ich da einige Bedenken habe
Inwiefern?
Ich denke, gerade zwischen ihr mir würde es sehr spritzige Diskussionen geben.

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Re: Gabriele Kuby auf Mission
liegt wahrscheinlich an meiner Einstellung zu ihr.
Habe eben mit ihr so meine Probleme.
Mit mir gäbe es wahrscheinlich mehr als spritzige Diskussionen
Habe eben mit ihr so meine Probleme.
Mit mir gäbe es wahrscheinlich mehr als spritzige Diskussionen
Re: Gabriele Kuby auf Mission
Mit mir gäbe es wahrscheinlich mehr als spritzige Diskussionen![]()
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Ich ahnte gar nicht, dass es noch eine Steigerung von Petra gibt.

Also, ich werd die Tage mal auf ihrer Hompätsch stöbern. Und wenn ich inspiriert bin, lade ich sie ein.
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Re: Gabriele Kuby auf Mission
Schwester ich weiß wie Du denkst. Die meisten Christen sitzen ja auch in dieser Moralfalle und verbinden Christsein anstelle mit Hingabe oder Dienen mit dem "alles immer richtig machen, Werkgerechtigkeit, ein guter Mensch sein etc." - Aber genau das wurde ihnen ja auch so vermittelt und vom wem? Nun ja, von der Kirche, den Katecheten, den Priestern, den Eltern , Taufpaten, Großeltern etc.
Das Ergebnis? Ester schrieb es ja bereits -
Wenn wir nun direkt von uns auf andere schließen, das kann eine verhärtete oder auch falsche Sichtweise sein - hart gegen jemanden die-der ganz offensichtlich, derselben Kirche angehört und für diese öffentlich eintritt.
Das Ergebnis? Ester schrieb es ja bereits -
Und weil es halt in der Kirche so ein Grauß ist, deswegen sind Brüder
und Schwestern im Glauben ein wahrer Segen, aber wenn man, wie Frau K
eben keine hat, dann muss man eben alleine durch den Dschungel.
Und
das tut sie in meinen Augen bewundernswürdig.
Wir könnten ja
beten, dass sie eine Gemeinschaft findet oder einen guten geistlichen
Leiter. Weil Potential hat sie und sie müht sich leidenschaftlich um
Christus und seine Kirche.
Wenn wir nun direkt von uns auf andere schließen, das kann eine verhärtete oder auch falsche Sichtweise sein - hart gegen jemanden die-der ganz offensichtlich, derselben Kirche angehört und für diese öffentlich eintritt.
Re: Gabriele Kuby auf Mission
Ähm, Adelfos:
Damit wir uns beide nicht missverstehen:
Das wofür Frau Kuby eintritt ist richtig. Ich habe nicht behauptet, dass sie in der Sache Unrecht hat.
Der Anlass meiner Schimpferei sind zwei Dinge:
Wenn Du als Christ in der Öffentlichkeit auftrittst, muss es ein Zeugnis sein. Denn ein Mitmensch, der Christus nicht kennt, kann mit Schlagwörtern wie christliche Moral, Dogmen der Kirche, christliche Wurzeln der europäischen Tradition etwa so viel anfangen, wie ein Fisch mit einem Fahrrad.
Frau Kuby redet so, als setze sie den Glauben voraus. Den haben die Leute nicht, und wer Christus nicht kennt, für den ist die Lehre der Kirche ein Gräuel.
Der Stil, den sie verwendet.
Die Rede von Sonntag war eine einzige Abrechnung, eine einzige Opposition gegen die Welt.
Wir Christen sind keine Opponenten.
Wir sind Zeugen.
Ichh halte absolut nichts davon, das Christentum, so wie es Frau Kuby tut, als eine Art der politischen Haltung der Opposition gegen die Welt zu verkaufen, die sich allein auf Sachdebatten stützt.
Sie hat Recht, aber trotzdem: Es fehlt etwas, und zwar gewaltig viel.
Sie vergisst den Glauben als eine Beziehung aus einer persönlichen Begegnung mit Christus.
Das nichts mit Leistung zu tun hat oder mit einer moralisch konservativ einwandfreien Haltung.
Ich kann super konsvervativ, papsttreu, sogar an die Dogmen der Kirche glauben und trotzdem nicht bekehrt sein.
Damit wir uns beide nicht missverstehen:
Das wofür Frau Kuby eintritt ist richtig. Ich habe nicht behauptet, dass sie in der Sache Unrecht hat.
Der Anlass meiner Schimpferei sind zwei Dinge:
Wenn Du als Christ in der Öffentlichkeit auftrittst, muss es ein Zeugnis sein. Denn ein Mitmensch, der Christus nicht kennt, kann mit Schlagwörtern wie christliche Moral, Dogmen der Kirche, christliche Wurzeln der europäischen Tradition etwa so viel anfangen, wie ein Fisch mit einem Fahrrad.
Frau Kuby redet so, als setze sie den Glauben voraus. Den haben die Leute nicht, und wer Christus nicht kennt, für den ist die Lehre der Kirche ein Gräuel.
Der Stil, den sie verwendet.
Die Rede von Sonntag war eine einzige Abrechnung, eine einzige Opposition gegen die Welt.
Wir Christen sind keine Opponenten.
Wir sind Zeugen.
Ichh halte absolut nichts davon, das Christentum, so wie es Frau Kuby tut, als eine Art der politischen Haltung der Opposition gegen die Welt zu verkaufen, die sich allein auf Sachdebatten stützt.
Sie hat Recht, aber trotzdem: Es fehlt etwas, und zwar gewaltig viel.
Sie vergisst den Glauben als eine Beziehung aus einer persönlichen Begegnung mit Christus.
Das nichts mit Leistung zu tun hat oder mit einer moralisch konservativ einwandfreien Haltung.
Ich kann super konsvervativ, papsttreu, sogar an die Dogmen der Kirche glauben und trotzdem nicht bekehrt sein.
Zuletzt von Petra am Do Jul 15, 2010 10:11 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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Re: Gabriele Kuby auf Mission
lieber Adelfos
nein ich glaube nicht, dass ich alles richtig machen muss, ich glaube auch nicht dass G. Kuby alles richtig machen muss.
Wir sind erlöst und durch Christus gerettet.
Allerdings erwarte ich tortzdem von einem Christ zumindest das er/sie versucht der Wahrheit nachzugehen und damit zu argumentieren. Und nicht weil ich etwas falsch finde mit falschen Argumenten zu argumentieren.
Denn das bringt mir nur das Gegenteil, von dem was ich möchte.
Es geht mir auch nicht um ihr persönliches Leben - ich glaube schon dass sie wirklich überzeugte Christin ist. Mir geht es aber um authentisch sein. Derjenig der vor mir steht sollte authentisch rüberkommen - gerade wenn er in der Öffentlichkeit steht.
Es gibt viele Mensche wo ich genau das sehe und teilweise positiv überrascht bin - selbst wenn sie eine mir konträre Meinung vertreten.
Aber G. Kuby kommt mir eben nicht authentisch vor.
Klar kann ich vollkommen falsch liegen - bin ja nur ein Mensch.
Aber ich muss es auch nicht mit jedem können - auch da habe ich die Freiheit zu sagen - mit dem kann ich es und mit dem nicht.
was überhaupt nichts damit zu tun hatwer im Recht ist oder ob einer besser ist. Sondern einfach ich gehe einen anderen Weg
nein ich glaube nicht, dass ich alles richtig machen muss, ich glaube auch nicht dass G. Kuby alles richtig machen muss.
Wir sind erlöst und durch Christus gerettet.
Allerdings erwarte ich tortzdem von einem Christ zumindest das er/sie versucht der Wahrheit nachzugehen und damit zu argumentieren. Und nicht weil ich etwas falsch finde mit falschen Argumenten zu argumentieren.
Denn das bringt mir nur das Gegenteil, von dem was ich möchte.
Es geht mir auch nicht um ihr persönliches Leben - ich glaube schon dass sie wirklich überzeugte Christin ist. Mir geht es aber um authentisch sein. Derjenig der vor mir steht sollte authentisch rüberkommen - gerade wenn er in der Öffentlichkeit steht.
Es gibt viele Mensche wo ich genau das sehe und teilweise positiv überrascht bin - selbst wenn sie eine mir konträre Meinung vertreten.
Aber G. Kuby kommt mir eben nicht authentisch vor.
Klar kann ich vollkommen falsch liegen - bin ja nur ein Mensch.
Aber ich muss es auch nicht mit jedem können - auch da habe ich die Freiheit zu sagen - mit dem kann ich es und mit dem nicht.
was überhaupt nichts damit zu tun hatwer im Recht ist oder ob einer besser ist. Sondern einfach ich gehe einen anderen Weg
Re: Gabriele Kuby auf Mission
@Petra: Genauso habe ich Gabriele Kuby auch kennengelernt, das macht wohl einen großen Teil ihrer Persönlichkeit aus. Christa Mewes und Eva Herman, die ich auch persönlich kennengelernt habe, bringen die christliche Botschaft viel positiver rüber.

SisterAct- Plaudertasche

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Ort: Himmelreich zu E.......
Laune: Danket dem Herrn, denn er ist gut!
Re: Gabriele Kuby auf Mission
Das Problem, liebe SisterAct, ist, dass es leider in der sagen wir mal konservativen Ecke unserer Kirche, sehr viele Menschen gibt, die so drauf sind.
Man muss nur das Forum wechseln, dann weiss man, wovon ich spreche.
Halte die Gesetze und Du bist gerettet. Das Christentum eine Bravsei-Religion als Resultat der eigenen Erkenntnis von Gut und Böse.
Da ist noch viel Evangelisationsarbeit nötig, denn meiner Meinung nach ist das auch eine Ursache der gegenwärtigen Krise der Kirche.
Der Mensch ist nicht aus eigener Kraft gut, denn so denken auch die Heiden.
Man muss nur das Forum wechseln, dann weiss man, wovon ich spreche.
Halte die Gesetze und Du bist gerettet. Das Christentum eine Bravsei-Religion als Resultat der eigenen Erkenntnis von Gut und Böse.
Da ist noch viel Evangelisationsarbeit nötig, denn meiner Meinung nach ist das auch eine Ursache der gegenwärtigen Krise der Kirche.
Der Mensch ist nicht aus eigener Kraft gut, denn so denken auch die Heiden.
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