Die Weltjugendtage
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Die Weltjugendtage
Als Einstieg:
http://adgentes.kathhost.net/index2.html
Hat jemand von Euch an einem Weltjugendtag teilgenommen?
Wann und wo?
Was war Eure Erfahrung?
Petra
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Wann und wo?
Was war Eure Erfahrung?
Petra
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Re: Die Weltjugendtage
Ich leider, leider nicht.
Aber hatte vorm Fernseher heulend gesessen, oder gluecklich oder betend. Fuer alle die dort waren.
Um so mehr freue ich ueber alle life-Erfahrungen.
Aber hatte vorm Fernseher heulend gesessen, oder gluecklich oder betend. Fuer alle die dort waren.
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“Ohne Bildung laufen wir Gefahr diejenigen Ernst zu nehmen, die gebildet sind”.
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Re: Die Weltjugendtage
Ich war auf insgesamt sieben Weltjugendtagen, fünf davon mit JP2, zwei davon mit B16.
Besonders die mit JP2 waren Meilensteine in meinem Leben.
Mein oben verlinktes Geschreibsel aus meiner HP erklärt, warum.
Und noch ein Erahrungsbericht, diesmal über den diesjährigen WJT in Sydney:
http://adgentes.kathhost.net/index3.html
Petra
Besonders die mit JP2 waren Meilensteine in meinem Leben.
Mein oben verlinktes Geschreibsel aus meiner HP erklärt, warum.
Und noch ein Erahrungsbericht, diesmal über den diesjährigen WJT in Sydney:
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Re: Die Weltjugendtage
Ich habe Deinen Erfahrungsbericht durchgelesen.
Beeindruckend!
Als wir im August nach Sardinien in Urlaub fuhren, habe ich auf dem Schiff einen Koordinatoren der Papaboys kennengelernt, der dasselbe wie Du von Sydney berichtet hatte.
Er erzaehlte, dass kein Jugendtag fuer ihn so anstrengend war, wie der in Sydney, weil es an der Zusammenarbeit der Bevoelkerung sehr gemangelt haette. Vieles mussten sie sich vor Ort augenblicklich einfallen lassen und nicht immer mit befriedigendem Ergebnis.
Diese ganzen Schwierigkeiten haben dann auch dazu beigetragen, dass sie von dem eigentlichen Ereignis und der Begegnung mit dem Papst, rein gar nichts mitbekamen.
Ich hoffe nur, so wie es Dir gegangen ist, dass sie wenigstens die Gnade erkannt haben.
Hast Du bei allen Jugendtagen zusammen mit anderen Strassenmission gemacht?
Und wie funktioniert das so?
Beeindruckend!
Als wir im August nach Sardinien in Urlaub fuhren, habe ich auf dem Schiff einen Koordinatoren der Papaboys kennengelernt, der dasselbe wie Du von Sydney berichtet hatte.
Er erzaehlte, dass kein Jugendtag fuer ihn so anstrengend war, wie der in Sydney, weil es an der Zusammenarbeit der Bevoelkerung sehr gemangelt haette. Vieles mussten sie sich vor Ort augenblicklich einfallen lassen und nicht immer mit befriedigendem Ergebnis.
Diese ganzen Schwierigkeiten haben dann auch dazu beigetragen, dass sie von dem eigentlichen Ereignis und der Begegnung mit dem Papst, rein gar nichts mitbekamen.
Ich hoffe nur, so wie es Dir gegangen ist, dass sie wenigstens die Gnade erkannt haben.
Hast Du bei allen Jugendtagen zusammen mit anderen Strassenmission gemacht?
Und wie funktioniert das so?
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Re: Die Weltjugendtage
Chari,
wir sind aus ganz Deutschland eine Gruppe von ca 500 Jugendlichen, die zu den Weltjugendtagen reisen. Die Zahl der Neokats insgesamt, die aus allen Herren Ländern zu den WJTs kommen, beläauft sich jeweils immer so um die 40 - 50 000.
Bei uns wird die Reise zum WJT als Wallfahrt aufgezogen. Wallfahrt deshalb, weil diese Reise eingebettet wird in Katechesen, täglicher Laudes und Eucharistie, Erfahrungsrunden, Katechesen, Besuche der örtlichen Wallfahrtsorte usw. Neben dem Treffen mit dem Papst findet auch ein Berufungs-Treffen mit den Initiatoren des Neokatechumenalen Weges, Kiko, Carmen und Pater Mario, und mit zahlreichen Bischöfen statt.
Sehr intensiv also, für mich immer ein groser Schub, was meinen Glaubens-Weg angeht.
Strassenmissionen, die wir sonst zuhause, vorwiegend in der Fasten- und Osterzeit durchführen, haben wir erst dieses Jahr in das Weltjugendtags- Pilgerprogramm aufgenommen. Auf die Idee brachten uns die Ortsbischöfe in Australien, die sich davon eine Erneuerung und Aufrischung der doch recht müden Kirche in Australien erwarteten, mehr noch: Sie wünschten eine Verkündigung des Auferstandenen an diejenigen, die von der Kirche sonst nicht erreicht werden können.
Wie so eine Strassenmission abläuft?
Es gibt zwei Varianten:
Die erste, einfachere: Wir Neokats stellen uns als Pulk an eine Strassenecke, bewaffnet mit Transparenten, Instrumenten und Flüstertüte. Wir singen und tanzen, machen viel Krach und einige, die ganz Mutigen, geben über das Megaphon ihr Glaubenszeugnis.
Die zweite, "konspirative", wirkungsvollere und anstrengendere Variante: Wir streuen uns in Zweiergruppen in die Menge, sprechen die Leute gezielt an, verkündigen ihnen das Kerygma (Christus lebt, er ist auferstanden, er hat den Tod besiegt und er leibt Dich) und geben unser persönliches Zeugnis.
In Australien haben wir beide Varianten benützt oder gar eine Kombination von ihnen.
Petra
wir sind aus ganz Deutschland eine Gruppe von ca 500 Jugendlichen, die zu den Weltjugendtagen reisen. Die Zahl der Neokats insgesamt, die aus allen Herren Ländern zu den WJTs kommen, beläauft sich jeweils immer so um die 40 - 50 000.
Bei uns wird die Reise zum WJT als Wallfahrt aufgezogen. Wallfahrt deshalb, weil diese Reise eingebettet wird in Katechesen, täglicher Laudes und Eucharistie, Erfahrungsrunden, Katechesen, Besuche der örtlichen Wallfahrtsorte usw. Neben dem Treffen mit dem Papst findet auch ein Berufungs-Treffen mit den Initiatoren des Neokatechumenalen Weges, Kiko, Carmen und Pater Mario, und mit zahlreichen Bischöfen statt.
Sehr intensiv also, für mich immer ein groser Schub, was meinen Glaubens-Weg angeht.
Strassenmissionen, die wir sonst zuhause, vorwiegend in der Fasten- und Osterzeit durchführen, haben wir erst dieses Jahr in das Weltjugendtags- Pilgerprogramm aufgenommen. Auf die Idee brachten uns die Ortsbischöfe in Australien, die sich davon eine Erneuerung und Aufrischung der doch recht müden Kirche in Australien erwarteten, mehr noch: Sie wünschten eine Verkündigung des Auferstandenen an diejenigen, die von der Kirche sonst nicht erreicht werden können.
Wie so eine Strassenmission abläuft?
Es gibt zwei Varianten:
Die erste, einfachere: Wir Neokats stellen uns als Pulk an eine Strassenecke, bewaffnet mit Transparenten, Instrumenten und Flüstertüte. Wir singen und tanzen, machen viel Krach und einige, die ganz Mutigen, geben über das Megaphon ihr Glaubenszeugnis.
Die zweite, "konspirative", wirkungsvollere und anstrengendere Variante: Wir streuen uns in Zweiergruppen in die Menge, sprechen die Leute gezielt an, verkündigen ihnen das Kerygma (Christus lebt, er ist auferstanden, er hat den Tod besiegt und er leibt Dich) und geben unser persönliches Zeugnis.
In Australien haben wir beide Varianten benützt oder gar eine Kombination von ihnen.
Petra
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Petra- Admin

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Re: Die Weltjugendtage
Petra schrieb:Es gibt zwei Varianten:
Die erste, einfachere: Wir Neokats stellen uns als Pulk an eine Strassenecke, bewaffnet mit Transparenten, Instrumenten und Flüstertüte. Wir singen und tanzen, machen viel Krach und einige, die ganz Mutigen, geben über das Megaphon ihr Glaubenszeugnis.
Die zweite, "konspirative", wirkungsvollere und anstrengendere Variante: Wir streuen uns in Zweiergruppen in die Menge, sprechen die Leute gezielt an, verkündigen ihnen das Kerygma (Christus lebt, er ist auferstanden, er hat den Tod besiegt und er leibt Dich) und geben unser persönliches Zeugnis.
Also so wie ich, als ich noch einer freikirchlichen evangelischen Pfingstgemeinde angehoerte.
und er leibt Dich
Koestlich, und auch noch wahr!

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Re: Die Weltjugendtage
Spero schrieb:....englisch ist für mich immer noch eine Fremdsprache.
Englisch ist eine Fremdsprache, liebe Spero
Was mir bei Petras Beschreibung und in einigen ihrer Postings aufgefallen ist, das ist ihre Fremdsprachenkenntnis.
Und als ich las, was sie in Sydney getan und vielleicht auch beim naechsten in Barcellona tun wird,
kam mir spontan die Frage auf, ob ihr bei eurer Mission nach den Sprachkenntnissen ausgewaehlt werdet oder ob ihr eine Art Sprachlern-Programm habt.
Und noch etwas, obwohl ich in Italien wohne, konnte ich nicht in Rom am WYD teilnehmen.
Einige haben mir darueber aber begeistert berichtet.
Jemand kann davon erzaehlen? Was hat ihn am meisten beeindruckt?
Welcher WYD hat wem am Besten gefallen und warum?
Ich bin zwar schon im fortgeschrittenen Alter, wuerde aber doch gern in Barcellona dabeisein.

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Re: Die Weltjugendtage
Cara,
der nächste WJT ist in Madrid. Aber dort wird auch spanisch gesprochen, meines ist ziemlich leidlich. Es reicht vielleicht gerade, einen spanischen Fussgänger "Dios te ama" verbal um die Ohren zu hauen.
Nee, nach Sprachkenntnissen, -gewandtheit oder sonstigen Fähigkeiten werden wir weder beurteilt noch "ausgesucht". Jeder tut das was er kann.
Wir improvisieren oft und gerne und haben ein manchmal fast beängstigendes Vertrauen in die Vorsehung (das übrigens noch nie enttäuscht wurde).
Oh, der GMG 2000 in Rom/Tor Vergata.
Einer meiner schönsten. Der letzte mit meinem geliebten JP2.
Es war bombig heiss, 45°C. Die Leute standen mit Gartenschläuchen in den Vorgärten, um uns zu erfrischen.
Wenn ich an die letzte grössere Begegnung mit JP2 denke, die wie immer ein Diaolg zwischen Kindern und ihrem Vater zu sein schien, kommen mir die Tränen.
Welcher mein schönster Weltjugendtag war?
Ich war
1991 in Tschenstochau
1993 in Denver
1995 in Manila
1997 in Paris
2000 in Rom
2005 in Köln
2008 in Sydney.
Es gibt keinen, der am schönsten war. Es waren alle, ein jeder für sich, eine ganz eigene, tiefe und besondere Erfahrung.
Wobei mir die Spontaneität, der Witz und die direkte Herzlichkeit JP2's sehr, sehr fehlen.
Komm mit uns!
Aber mit uns musst Du nach Madrid fahren
Petra
der nächste WJT ist in Madrid. Aber dort wird auch spanisch gesprochen, meines ist ziemlich leidlich. Es reicht vielleicht gerade, einen spanischen Fussgänger "Dios te ama" verbal um die Ohren zu hauen.
Nee, nach Sprachkenntnissen, -gewandtheit oder sonstigen Fähigkeiten werden wir weder beurteilt noch "ausgesucht". Jeder tut das was er kann.
Wir improvisieren oft und gerne und haben ein manchmal fast beängstigendes Vertrauen in die Vorsehung (das übrigens noch nie enttäuscht wurde).
Oh, der GMG 2000 in Rom/Tor Vergata.
Einer meiner schönsten. Der letzte mit meinem geliebten JP2.
Es war bombig heiss, 45°C. Die Leute standen mit Gartenschläuchen in den Vorgärten, um uns zu erfrischen.
Wenn ich an die letzte grössere Begegnung mit JP2 denke, die wie immer ein Diaolg zwischen Kindern und ihrem Vater zu sein schien, kommen mir die Tränen.
Welcher mein schönster Weltjugendtag war?
Ich war
1991 in Tschenstochau
1993 in Denver
1995 in Manila
1997 in Paris
2000 in Rom
2005 in Köln
2008 in Sydney.
Es gibt keinen, der am schönsten war. Es waren alle, ein jeder für sich, eine ganz eigene, tiefe und besondere Erfahrung.
Wobei mir die Spontaneität, der Witz und die direkte Herzlichkeit JP2's sehr, sehr fehlen.
Ich bin zwar schon im fortgeschrittenen Alter, wuerde aber doch gern in Barcellona dabeisein.
Komm mit uns!
Aber mit uns musst Du nach Madrid fahren

Petra
Zuletzt von Petra am Di Nov 25, 2008 8:36 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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Re: Die Weltjugendtage
Petra schrieb:der nächste WJT ist in Madrid.
Wir improvisieren oft und gerne und haben ein manchmal fast beängstigendes Vertrauen in die Vorsehung (das übrigens noch nie enttäuscht wurde).
Das gefaellt mir.
Wir legen unser Vertrauen in Gott. Und klar, dass Er nie enttaeuscht.
Oh, der GMG 2000 in Rom/Tor Vergata.
Einer meiner schönsten. Der letzte mit meinem geliebten JP2.
Es war bombig heiss, 45°C. Die Leute standen mit Gartenschläuchen in den Vorgarten, um uns zu erfrischen.
Auch die Roemer haben ihn nie vergessen, bis heute nicht.
Ich glaube, sie haben jeden Einzelnen von Euch geliebt.
Wenn ich an die letzte grössere Begegnung mit JP2 denke, die wie immer ein Diaolg zwischen Kindern und ihrem Vater zu sein schien, kommen mir die Tränen.
Welcher mein schönster Weltjugendtag war?[...]
Es gibt keinen, der am schönsten war. Es waren alle, ein jeder für sich, eine ganz eigene, tiefe und besondere Erfahrung.
Herrlich!
Komm mit uns!
Dafuer bete ich!
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Re: Die Weltjugendtage
Charisma, entschuldige, dass ich da so realistisch in die WJTträume hereinplatze, aber steht denn zum Fest der Hl. Familie nicht ein Familientreffen an, so wie voriges Jahr das erste in Madrid?
Petra, auch uns wurde das Video davon vorgespielt aber ich erinnere mich nicht mehr so genau, aber wünschte B16 nicht Deutschland?
Petra, auch uns wurde das Video davon vorgespielt aber ich erinnere mich nicht mehr so genau, aber wünschte B16 nicht Deutschland?
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Re: Die Weltjugendtage
Caye,
wenn Du nicht von den Weltfamilientreffen sprichst, sondern von den regionalen Treffen "Family Day" (Madrid 2007 war ein solches) dann:
Ja, ich habe ein derartiges neokatechumenales Gerücht gehört, dass das nächste in Deutschland stattfinden soll. Bis jetzt aber keine konkreten Neuigkeiten.
Falls ja: Da wir Neokats Hauptinspirator und -organisatoren der Family Days sind, kommt auf die deutschen Gemeinschaften im Fall der Fälle viel Arbeit zu.
Petra
wenn Du nicht von den Weltfamilientreffen sprichst, sondern von den regionalen Treffen "Family Day" (Madrid 2007 war ein solches) dann:
Ja, ich habe ein derartiges neokatechumenales Gerücht gehört, dass das nächste in Deutschland stattfinden soll. Bis jetzt aber keine konkreten Neuigkeiten.
Falls ja: Da wir Neokats Hauptinspirator und -organisatoren der Family Days sind, kommt auf die deutschen Gemeinschaften im Fall der Fälle viel Arbeit zu.
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Re: Die Weltjugendtage
Ich war in Köln dabei.
Ganz alleine. Mir war ziemlich mulmig dabei.
Aber als Christ unter Christen ist man nicht lange allein.
Am besten hat mir gefallen, daß man dort mit seinem Glauben nicht alleine ist, sondern daß alle um einen herum genauso ihren Weg des Glaubens gehen und davon erzählen, daß es so selbstverständlich war und keinerlei Erklärung oder Rechtfertigung bedurfte.
Das hat mich persönlich sehr in meinem Glauben bestärkt und für die erste Zeit zu Hause, wo ich im Alltag kaum über den Glauben sprechen kann, ohne nciht wenigstens eine blöde Bemerkung zu ernten, viel Kraft gegeben.
Ein zusätzliches Highlight war, daß ich im Pilgerchor mitsingen durfte.
Singen zur Ehre Gottes ist für mich etwas unbeschreiblich Schönes und Intensives, so daß diese Erfahrung noch mehr wiegt.
LG
Regina
Ganz alleine. Mir war ziemlich mulmig dabei.
Aber als Christ unter Christen ist man nicht lange allein.
Am besten hat mir gefallen, daß man dort mit seinem Glauben nicht alleine ist, sondern daß alle um einen herum genauso ihren Weg des Glaubens gehen und davon erzählen, daß es so selbstverständlich war und keinerlei Erklärung oder Rechtfertigung bedurfte.
Das hat mich persönlich sehr in meinem Glauben bestärkt und für die erste Zeit zu Hause, wo ich im Alltag kaum über den Glauben sprechen kann, ohne nciht wenigstens eine blöde Bemerkung zu ernten, viel Kraft gegeben.
Ein zusätzliches Highlight war, daß ich im Pilgerchor mitsingen durfte.
Singen zur Ehre Gottes ist für mich etwas unbeschreiblich Schönes und Intensives, so daß diese Erfahrung noch mehr wiegt.
LG
Regina
Regina- Dreikäsehoch

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Re: Die Weltjugendtage
Fuer mich persoenlich ist fuer Gott singen wie doppeltes Beten.
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Re: Die Weltjugendtage
Ich war auf dem WJT 1997 in Paris (das war quasi sofort nach meiner Taufe), beim WJT 2000 in Rom und 2005 in Kölle.
In Paris war ich noch sehr, sehr neu im Glauben und so war recht viel für mich noch fremd. Außerdem konnte ich da leider nicht die Gebetsnacht mitmachen, weil ich krank war
Sehr schön war aber hier eine riesige Prozession, in der die Dornenkrone Christi nach Notre Dame getragen wurde (wenn ich mich recht erinnere). Ich habe nie vorher noch nachher so viele Heilig-Grab-Ritter wie bei dieser Prozession gesehen.
Rom war der Knaller. Mehr gibts da eigentlich kaum zu sagen. Es war quasi die Initialzündung, die mich zu einem ernsthaften Katholiken gemacht hat. Die Gebetsnacht war einfach wunderbar, einziges "Problem" war, daß ich ein pubertierender Trottel war und keinen Schlafsack mitnahm ("Ich bin ein Mann, kein Abziehbild!") Die Nacht war dann doch zu kalt, um nur in ein Handtuch gewickelt schlafen zu können.
Köln war schon toll, nur weiß ich jetzt, daß man erstens nicht privat zu einem WJT fahren soll (und nicht erst am Freitag) und außerdem hatte ich da mit meiner damaligen Freundin ziemliche probleme, die den WJT etwas überschattet haben. Frauen halt, harhar! Die Gebetsnacht und die Messe am nächsten Tag war aber wunderbar!
Generell war bei allen drei Weltjugendtagen sehr schön zu beobachten, wie die verschiedenen Gruppierungen von Katholiken die Städte in ein katholisches Woodstock verwandeln und wie diese alle in ziemlicher Eintracht zusammenfeiern. Neokats, Opus-Dei-Jungsche, Tradis und 0815-katholiken feiern ihren Glauben gemeinsam - das ist gerade in Zeiten der ganzen kirchlichen Grabenkämpfe eine wunderbare Erfahrung!
Das einzige, was mir bei den WJT's eigentlich nie wirklich gefallen hat, war die Musik. Lobpreismusik ist wirklich nicht mein Fall, ähnliches läßt sich über NGL sagen. Aber auch hier war interessant zu sehen, daß man von der Begeisterung angesteckt wurde und Schnulzen wie "Jesus Christ, you are my life" mitsang (auch wenn man den dazugehörigen Tanz nicht mitmachte).
In Paris war ich noch sehr, sehr neu im Glauben und so war recht viel für mich noch fremd. Außerdem konnte ich da leider nicht die Gebetsnacht mitmachen, weil ich krank war
Sehr schön war aber hier eine riesige Prozession, in der die Dornenkrone Christi nach Notre Dame getragen wurde (wenn ich mich recht erinnere). Ich habe nie vorher noch nachher so viele Heilig-Grab-Ritter wie bei dieser Prozession gesehen. Rom war der Knaller. Mehr gibts da eigentlich kaum zu sagen. Es war quasi die Initialzündung, die mich zu einem ernsthaften Katholiken gemacht hat. Die Gebetsnacht war einfach wunderbar, einziges "Problem" war, daß ich ein pubertierender Trottel war und keinen Schlafsack mitnahm ("Ich bin ein Mann, kein Abziehbild!") Die Nacht war dann doch zu kalt, um nur in ein Handtuch gewickelt schlafen zu können.
Köln war schon toll, nur weiß ich jetzt, daß man erstens nicht privat zu einem WJT fahren soll (und nicht erst am Freitag) und außerdem hatte ich da mit meiner damaligen Freundin ziemliche probleme, die den WJT etwas überschattet haben. Frauen halt, harhar! Die Gebetsnacht und die Messe am nächsten Tag war aber wunderbar!
Generell war bei allen drei Weltjugendtagen sehr schön zu beobachten, wie die verschiedenen Gruppierungen von Katholiken die Städte in ein katholisches Woodstock verwandeln und wie diese alle in ziemlicher Eintracht zusammenfeiern. Neokats, Opus-Dei-Jungsche, Tradis und 0815-katholiken feiern ihren Glauben gemeinsam - das ist gerade in Zeiten der ganzen kirchlichen Grabenkämpfe eine wunderbare Erfahrung!
Das einzige, was mir bei den WJT's eigentlich nie wirklich gefallen hat, war die Musik. Lobpreismusik ist wirklich nicht mein Fall, ähnliches läßt sich über NGL sagen. Aber auch hier war interessant zu sehen, daß man von der Begeisterung angesteckt wurde und Schnulzen wie "Jesus Christ, you are my life" mitsang (auch wenn man den dazugehörigen Tanz nicht mitmachte).
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Re: Die Weltjugendtage
Hi FingO,
schön, Dich mal wieder hier zu lesen.
Ja, Rom war echt das Highlight. Und für mich leider der letzte mit meinem Lieblingspapst.
Ich war auch dort. Erinnerst Du Dich an das super schöne Feuerwerk?
Es war tagsüber so heiss (mit Temperaturen weit über vierzig Grad), dass unsere Architekten (in meiner Gemeinschaft gibt es vier davon) uns Mädels eine Hütte bauten.
In Paris 1997 hatte ich mir während der Hinfahrt den Fuss gebrochen. Insofern war mein dortiges Programm sehr eingeschränkt. Aber beim Treffen mit dem Papst war ich dabei, die meiste Zeit trugen mich unsere Männer auf ihren Schultern.
Absolut ja.
schön, Dich mal wieder hier zu lesen.
Ja, Rom war echt das Highlight. Und für mich leider der letzte mit meinem Lieblingspapst.
Ich war auch dort. Erinnerst Du Dich an das super schöne Feuerwerk?
Es war tagsüber so heiss (mit Temperaturen weit über vierzig Grad), dass unsere Architekten (in meiner Gemeinschaft gibt es vier davon) uns Mädels eine Hütte bauten.
In Paris 1997 hatte ich mir während der Hinfahrt den Fuss gebrochen. Insofern war mein dortiges Programm sehr eingeschränkt. Aber beim Treffen mit dem Papst war ich dabei, die meiste Zeit trugen mich unsere Männer auf ihren Schultern.
Generell war bei allen drei Weltjugendtagen sehr schön zu beobachten, wie die verschiedenen Gruppierungen von Katholiken die Städte in ein katholisches Woodstock verwandeln und wie diese alle in ziemlicher Eintracht zusammenfeiern. Neokats, Opus-Dei-Jungsche, Tradis und 0815-katholiken feiern ihren Glauben gemeinsam - das ist gerade in Zeiten der ganzen kirchlichen Grabenkämpfe eine wunderbare Erfahrung!
Absolut ja.

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Re: Die Weltjugendtage
Oh, FingO
Ich war noch nie dabei, aber die Lobpreismusik gefaellt mir.
Die "Schnulze" hab ich mir mal bis zum Brechen tagelang angehoert.
Also, ich hab verstanden, dass es besser ist nicht auf eigene Faust zu gehen, richtig?
PS: ich krieg das "O" vom Nick nicht hin, glaube ich...
Ich war noch nie dabei, aber die Lobpreismusik gefaellt mir.
Die "Schnulze" hab ich mir mal bis zum Brechen tagelang angehoert.
Also, ich hab verstanden, dass es besser ist nicht auf eigene Faust zu gehen, richtig?
PS: ich krieg das "O" vom Nick nicht hin, glaube ich...
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Re: Die Weltjugendtage
Ich muss gestehen, dass meine Neoakt-Ohren auf Neokat Musik geeicht sind. Die "neue Geistliche Musik" taugt mir auch nicht so. Irgendwie zu "süss".
Aber "Jesus Christ you are my life" ist so sehr mit vielen schönen Erinnerungen an meine Jugend (seufz!) verbunden, dass es mir tagelang anhören kann.
Sorriso, hast grad Lust drauf? Komm lass uns schwelgen:
http://www.vicariatusurbis.org/Beatificazione/
Lautsprecher laut!
Aber "Jesus Christ you are my life" ist so sehr mit vielen schönen Erinnerungen an meine Jugend (seufz!) verbunden, dass es mir tagelang anhören kann.
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Re: Die Weltjugendtage
Petra schrieb:
Aber "Jesus Christ you are my life" ist so sehr mit vielen schönen Erinnerungen an meine Jugend (seufz!) verbunden, dass es mir tagelang anhören kann.
Es hat nicht nur mit Erinnerungen zu tun, Petra.
Ich finde dieses Lied beschreibt ihn, beschreibt sein Charisma.
Es ist eine Hymne auf Jesus und Seinen Stellvertreter.
Sorriso, hast grad Lust drauf? Komm lass uns schwelgen:
http://www.vicariatusurbis.org/Beatificazione/
IMMER!!!

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